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Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen 2030

Arbeitsstand


Begleitkreis
1. Sitzung des Begleitkreis StEP Wohnen am 21.03.2017; Foto: SenStadtWohn

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erarbeitet neuen StEP Wohnen

Um den aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung und dem wachsenden Druck auf dem Wohnungsmarkt besser Rechnung tragen zu können, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mit der Aktualisierung des Stadtentwicklungsplans (StEP) Wohnen begonnen. Er soll die Wohnungsnachfrage und Baupotenziale ermitteln, die stadtentwicklungspolitischen Leitlinien und Ziele des Wohnungsbaus darstellen sowie geeignete Instrumente und Maßnahmen benennen.

Dazu Senatorin Katrin Lompscher: "Der StEP Wohnen 2030 bietet eine langfristige Orientierung zur Wohnraumentwicklung Berlins. Sein Ziel ist es, preiswerten Wohnraum zu sichern und zusätzlichen Wohnraum sowohl in den bestehenden Quartieren als auch an neuen Standorten zu schaffen."

1. Begleitkreis am 21.03.2017

Bei der Arbeit am StEP Wohnen 2030 wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen durch einen Begleitkreis unterstützt, der unter Leitung der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am 21. März 2017 seine Arbeit aufgenommen hat. Mitglieder des Kreises sind Vertreter der Wohnungswirtschaft, der Stadtgesellschaft, der Bezirke und unabhängige Expertinnen und Experten.

Bis zum Sommer 2017 werden die Mitglieder des Begleitkreises gemeinsame Eckpunkte für die Aktualisierung des StEP Wohnen entwickeln. Diese Ergebnisse fließen in einen ersten Senatsbeschluss ein. Im Verlauf des kommenden Jahres werden dann weitere Maßnahmen und Instrumente diskutiert und konkretisiert. Ende 2018 soll der StEP Wohnen 2030 insgesamt durch einen zweiten Senatsbeschluss verbindlich beschlossen werden.


Begleitkreis StEP Wohnen erarbeitet Leitlinien für den Stadtentwicklungsplan der Zukunft


2. Begleitkreis am 23.05.2017

Der zur Unterstützung des Stadtentwicklungsplans Wohnen 2030 (StEP Wohnen) eingesetzte Begleitkreis hat in seiner zweiten Sitzung acht Leitlinien erarbeitet. Sie sind das Ergebnis einer intensiven Diskussion und bilden künftig das inhaltliche Gerüst des Stadtentwicklungsplans. Die Experten verständigten sich auf die folgenden Eckpunkte:
  1. Bezahlbare Wohnungen für alle bauen und bewahren.
  2. Sozial und funktional gemischte Quartiere schaffen und erhalten.
  3. Kompakte Stadt lebenswert gestalten und ausbauen.
  4. Stadtentwicklung integriert betreiben.
  5. Siedlungsstruktur im regionalen Kontext weiterentwickeln.
  6. Stadtentwicklung ökologisch gestalten.
  7. Baukulturelle und architektonische Qualität befördern.
  8. Stadtentwicklung und Wohnen als gemeinsame Aufgabe angehen.
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die beide an der Sitzung teilnahmen, sind mit den erzielten Ergebnissen zufrieden. Dazu Senatorin Lompscher: "Mit dem Entwurf der Leitlinien wurde ein solides Fundament gelegt, auf dessen Basis wir die Arbeit am Stadtentwicklungsplans Wohnen 2030 nun konkret fortsetzen können."

Für die nächste Begleitkreissitzung am 21. Juni 2017 ist die abschließende Erörterung und Formulierung der acht Leitlinien vorgesehen. Damit wird ein intensiver Arbeitsprozess fortgeführt, der im März dieses Jahres mit der ersten Begleitkreissitzung begann und dessen Ergebnisse im September 2017 in einem ersten Senatsbeschluss festgehalten werden sollen. Der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030 soll voraussichtlich im Herbst 2018 vorliegen.

Aktuell

Begleitkreis StEP Wohnen erarbeitet Leitlinien für den Stadt­entwicklungs­plan der Zukunft

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