Thematische Planung - Entwicklung der Berliner Wasserlagen
Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal/Nordhafen
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Blick nach Norden über den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal,
links unten der neue Zentralbahnhof im Bau
Foto: urbanPR |
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Städtebauliches Strukturmodell
Zielplan
Die Nähe zum Regierungsviertel und zum neuen Berliner Zentralbahnhof ist für die Gebietsentwicklung von besonderer Bedeutung. Der von Joseph Peter Lenné angelegte engprofilierte Kanal soll mit einer künstlerisch akzentuierten Freifläche im Zusammenspiel mit dem ehemaligen Hamburger Bahnhof (Museum für Gegenwartskunst) aufgewertet werden.
Das städtebauliche Konzept orientiert sich an der linearen Nord-Süd-Struktur und entwickelt abgestufte Nutzungsbänder zwischen Bahntrasse und Wasserlage. Angebote zur Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers müssen zeitlich gestuft unterbreitet werden. Während an der Bahn kompakte Baukörper für serviceorientierte Kleingewerbe und Dienstleister sowie Firmensitze mit Tuchfühlungsbedarf zu Hauptstadteinrichtungen entstehen sollen, können sich an der Invalidenstraße Tagungseinrichtungen, Hotels und andere zentrale Nutzungen ansiedeln. Zum Wasser orientiert wird aufgelockerte Wohnbebauung vorgesehen. Neue Fußgängerbrücken sind Anknüpfungspunkte für Verbindungen zu den Quartieren und zu den großräumigen Freiraumverbindungen.
Die Umsetzung wird von der Entwicklungsdynamik des Lehrter Stadtquartiers und der Nachfrage nach regierungsnahen Nutzungen mitbestimmt werden. Der Realisierungszeitrahmen steht zudem in Abhängigkeit zur Verlegung der Heidestraße sowie des Containerbahnhofs.
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