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Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030: Die BerlinStrategie: Die Transformationsräume

Stadtspree und Neukölln – Vielfalt kreativ nutzen


Transformationsraum Stadtspree und Neukölln; Bearbeitung: Ernst Basler + Partner AG zusammen mit IMORDE Projekt- und Kulturberatung GmbH
Transformationsraum Stadtspree und Neukölln
Bearbeitung: Ernst Basler + Partner AG zusammen mit IMORDE Projekt- und Kulturberatung GmbH

Der Transformationsraum Stadtspree und Neukölln stellt eine Verbindung entlang der Spree her. Er reicht von der Karl-Marx-Straße und der Sonnenallee in Neukölln über den Treptower Park und das Ostkreuz bis zum Ostbahnhof.

Die Stadtspree und Neukölln sind Orte der neuen Berliner Mischung: mit einem Miteinander verschiedener Nationalitäten, kreativer Szene, Kiezkultur, Gewerbebetrieben, Dienstleistungs- und Medienunternehmen. Die einzigartige Verknüpfung von industriellem Erbe, äußerst attraktiven Wasserlagen und vielfältiger Kultur und die hohe Kreativität der Menschen, die in diesem Raum leben und arbeiten, tragen zur Willkommenskultur und zur funktionalen und sozialen Mischung bei. Es ist ein Raum, den seine Bewohnerinnen und Bewohner auf individuelle Weise mit Leben erfüllen und ihn damit prägen: ein Raum der lokalen Akteurinnen und Akteure. Schon heute ist der Raum Teil des grünen und blauen Netzes der Stadt und als solcher ein attraktiver Wohnort und Erholungsort am Wasser. Einzelne Quartiere des Transformationsraumes in Neukölln weisen heute soziale Problemlagen auf. In Teilen des Gebietes führt die hohe Nachfrage nach Wohn-, kreativen Arbeits- und Dienstleistungsräumen zu Konkurrenzen um Flächen und Räume.

2030 sind Stadtspree und Neukölln

2030 sind Stadtspree und Neukölln internationale Vorzeigeprojekte für die gelungene Integration von Neuem und Altem, Wohnen und Arbeiten, Temporärem und Langfristigem. Planungen und realisierte Bauten entlang des Spreeraums sind auch 2030 nicht unumstritten. Innovative Beteiligungsverfahren und Stadtentwicklung im Sinne der Selfmade City (wie in der Holzmarktstraße) haben den Raum zur Referenz moderner Stadt- und Freiraumplanung gemacht. Der Transformationsraum wurde so behutsam wie innovativ im Hinblick auf die soziale Mischung und Integration entwickelt. Dazu wird der Bestand an bezahlbaren Wohnungen gepflegt und ausgebaut. Der Raum ist 2030 Ort des sozialen Zusammenhaltes. Stadtspree und Neukölln sind mehr denn je Standorte einer starken und stabilen mittelständischen Wirtschaft. Das Potenzial der verlängerten A 100 kommt voll zum Tragen: Unternehmen profitieren von der besseren Anbindung an die lokale und überregionale Infrastruktur wie den BER. Die Flächen im Umfeld der A 100 wurden so entwickelt, dass sie die angrenzenden Stadtquartiere verknüpfen – und die Stadtautobahn keine Barriere und städtebauliche Zäsur darstellt. Dafür haben neue Kooperationen zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren gesorgt.

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BerlinStrategie | StEK 2030

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