Städtebau  
 

Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb
"Wohnen an der Michelangelostraße, Berlin Pankow - Prenzlauer Berg"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Berlin befindet sich in einer Phase starken Bevölkerungswachstums. Um der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum genüge zu tun, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit den Berliner Bezirksämtern die Aufgabe übernommen, die noch verfügbaren Wohnbaupotenziale in der Bundeshauptstadt ausfindig zu machen und entsprechende Planungsverfahren zu deren Erschließung einzuleiten.

In diesem Rahmen schrieb die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit dem Bezirksamt Pankow von Berlin, dem Liegenschaftsfonds Berlin und mehreren örtlich ansässigen Wohungsbaugenossenschaften bzw. -gesellschaften den städtebaulichen Wettbewerb „Wohnen an der Michelangelostraße“ aus. Der Wettbewerb sollte klären, in wie weit innerhalb der bestehenden Bebauungsstrukturen der 1950er bis 1970er Jahre neue Potenziale erschlossen werden können. Diese sollen als Grundlage für die Aufstellung der erforderlichen Bebauungspläne dienen. Durch die strukturelle Ergänzung des Bestandes und gezielte Nachverdichtungmaßnahmen sollten innerhalb dieses Prozesses Möglichkeiten untersucht werden, um das Gebiet auch für neue Zielgruppen wie junge Familien attraktiver zu machen. Die genossenschaftliche Organisation der Bestandshalter der umgebenden Bereiche sollte dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Integration bezahlbaren Mietraums.

Zudem richtete sich die Wettbewerbsaufgabe wegen der besonderen Bedeutung der wohnungsnahen Freiräume ausdrücklich auch an Landschaftsarchitekten. Neben der Notwendigkeit zur Qualifizierung der öffentlichen Räume stand auch die Aufwertung grundstücksbezogener halböffentlicher und privater Freiräume im Mittelpunkt der Aufgabe, die die Freiraumplanung als integralen Bestandteil des Städtebaus fordert.

In der ersten Phase des Wettbewerbs waren für das ca. 31 ha große Wettbewerbsgebiet skizzenhafte Entwurfsideen und Konzepte von den Teilnehmern gefordert. Die weitere Konkretisierung und Vertiefung des städtebaulichen Konzeptes anhand der Vorgaben aus dieser Auslobung erfolgte in der zweiten Wettbewerbsphase.

Luftbild
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Lageplan
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