Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Erweiterung Kopernikus-Oberschule, Berlin Steglitz-Zehlendorf"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erweiterung der Kopernikus-Oberschule am Standort Lepsiusstraße in Berlin Steglitz-Zehlendorf zu einer 6-zügigen integrierten Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe. Dazu soll auf dem Schulgrundstück ein Erweiterungsbau und eine Einfeld-Sporthalle im Modulsystem mit der Option der mittelfristigen Ergänzung um zwei weitere Hallenteile entstehen.

Die Kopernikus-Oberschule ist seit 1988 nach Schließung des Mittelstufenzentrums am Ostpreußendamm auf zwei Standorte aufgeteilt. Am Wettbewerbsstandort in der Lepsiusstraße, der gemeinsam mit der Dunant-Grundschule genutzt wird, befindet sich die Mittelstufe, während die gymnasiale Oberstufe in der Dessauerstraße in Lankwitz untergebracht ist. Durch die vorgesehene Erweiterung sollen Mittelstufe und gymnasiale Oberstufe der Kopernikus- Oberschule am Standort Lepsiusstraße wieder zusammengefasst werden. Die derzeitige Schülerzahl von rund 700 Schülern wird inklusive der Schüler der gymnasialen Oberstufe in Lankwitz auf ca. 900 Schüler ansteigen. Der Standort Dessauerstraße soll nach dem Umzug der Oberstufe aufgegeben werden.

Das Raumprogramm für die 6-zügige integrierte Sekundarschule umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von 6.235 m², davon sind im Rahmen der Erweiterung ca. 2.100 m² für das Schulgebäude sowie ca. 650 m² für die Einfeld-Sporthalle neu zu erstellen. Ca. 4.100 m² des Raumprogramms sollen in den bestehenden Schulgebäuden (Hauptgebäude von 1909 und Erweiterungsgebäude von 1977) untergebracht werden. Die Schulerweiterungsflächen beinhalten neben Allgemeinen Unterrichtsräumen und dem Verwaltungsbereich auch den Mehrzweckbereich mit Mensa/Cafeteria. Die Bestandsgebäude sollen insbesondere hinsichtlich der Rettungswegesituation ertüchtigt werden. Im Außenbereich sind ca. 6.400 m² Freiflächen zu planen.

Ziel des Verfahrens ist ein architektonisch anspruchsvoller Entwurf, der sowohl der schwierigen städtebaulichen Situation als auch der besonderen Aufgabenstellung bei der erneuten Zusammenführung von Mittel- und Oberstufe gerecht wird. Die Erweiterungsbauten sollen die Aspekte des energieoptimierten Bauens berücksichtigen und unter engen Terminvorgaben realisierbar sein. Die Maßnahme soll in 3 Bauabschnitten durchgeführt werden.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 12,0 Millionen Euro vorgegeben. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.

Mit dem Bau der Maßnahme soll in 2014 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Luftbild
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Lageplan
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