Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Erweiterungsbauten auf dem Campus Rütli - CR²"

Ergebnis


1. Preis
schulz & schulz architekten gmbh, Leipzig

Verfasser: Ansgar Schulz, Benedikt Schulz
Mitarbeiter: René Büttner, Clemens Zirkelbach
Landschaftsarchitektur: Bernard und Sattler Landschaftsarchitekten, Berlin
 
2. Preis
Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Verfasser: Hilde Léon, Siegfried Wernik
Mitarbeiter: Tilman Fritzsche, Philipp Jacob, Detlef Junkers, Sven Pils, Kirstin Knothe
 
3. Preis
Ingrid Hentschel - Prof. Axel Oestreich Architekten BDA, Berlin

Verfasser: Ingrid Hentschel, Prof. Axel Oestreich mit Susanne Raupach
Mitarbeiter: Elenie Siozos, Lydia Wartenberg
Landschaftsarchitektur: Kirk + Specht Landschaftsarchitekten, Berlin
 
4. Preis
hausmann architekten gmbh, Aachen

Verfasser: Prof. Frank Hausmann
Mitarbeiter: Simon Gellert, Arne Schiefer
 
Anerkennung
Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Köln

Verfasser: Johannes Kister
Mitarbeiter: Min Guo, Hea Won Jun, Ina Schuppener, Justus Poth
Tragwerksplanung: IDK, Köln (Christian Richert, Guido Kirsch)
TGA: Krawinkel, Krefeld (Detlef Wingertszahn)
Brandschutz: BFT Cognos, Aachen (Tobias Flesch)
 
Anerkennung
Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Verfasser: Arthur Numrich, Werner Albrecht, Tiemo Klumpp
Mitarbeiter: Matthias Gall
Tragwerksplanung: ahw ingenieure GmbH, Berlin (Herr Piotti)
 
Anerkennung
mvmarchitekt+starkearchitektur, Köln

Verfasser: Sonja Starke, Michael-Viktor Müller
Mitarbeiter: Axel Heggemann
Landschaftsarchitektur: Club L94 Landschaftsarchitekten, Köln
 

Empfehlung des Preisgerichts:
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe zu Grunde zu legen.
Dabei sind folgende Auflagen zu berücksichtigen:
  • Es ist in Zusammenarbeit mit dem Bezirk, Schule und der Leitung des Campus Rütli zu prüfen, wie der Eingangsbereich und nördliche Abschluss an der Pflügerstraße mit dem WAT-Gebäude und den Berufsorientierenden Angeboten eine städtebauliche Stärkung erhält. Eine mehrgeschossige Baukörperausbildung ist auch zu Gunsten der Freihaltung des Nachbargrundstücks zu überdenken. Dabei sollte die funktionelle Unabhängigkeit zwischen WAT und der Berufsorientierenden Angebote im Hinblick auf die phasenweise Realisierung sowie den getrennten Betrieb und Unterhalt der Gebäude berücksichtigt werden.
  • Die innenräumliche Aufenthaltsqualität der Schulerweiterung ist insgesamt zu verbessern. Hierbei ist ein großzügiger Blickbezug in Breite der Haupttreppenanlage auf den zukünftigen Campus herzustellen. Die dort im Moment liegenden Räume sind im Neubau nachzuweisen. Die Flurbereiche sind deutlich aufzuwerten, um die altersgerechte Aufenthaltsqualität für die Schüler in den Pausen zu erhöhen. Die Nutzung von Tageslicht in der Gangzone sollte optimiert werden.
  • Besondere Sorgfalt sollte auf die Ausgestaltung des neuen Campusplatzes gelegt werden, welcher als Leitidee des Entwurfes die zukünftige Mitte des Campus städtebaulich und architektonisch erlebbar werden lässt. Das für die öffentliche Wahrnehmung des Campus entscheidende Fassadenkonzept ist durch die aufeinander bezogene diagonale Anordnung von Schulerweiterung und Elternzentrum am Campusplatz ganzheitlich zu entwickeln und wird mit ihrer Gestaltung zur Visitenkarte des Campus Rütli. Die klaren und rationalen Fassaden sind mit hochwertigen, robusten und langlebigen Materialien umzusetzen.