Städtebau  
 

Gutachterverfahren 2009

Übersicht


Dokumentation von sechs im Jahr 2009 durchgeführten Gutachterverfahren

Durchführung und Koordination:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Abteilung II - Städtebau und Projekte
Referat II D - Auswahlverfahren und Wettbewerbe

Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren
Wartenberger Straße - Falkenberger Chaussee:

Bezirk Lichtenberg von Berlin
Verfahrenszeitraum: 30.01.2009-13.03.2009
Anlass des konkurrierenden Gutachterverfahrens war die beabsichtigte Veräußerung von mehreren Grundstücken nördlich und südlich der Falkenberger Chaussee im Bereich der Wartenberger Straße im Bezirk Lichtenberg von Berlin durch den Liegenschaftsfonds Berlin. Zur Sicherung planerischer und gestalterischer Ziele und zur Verbesserung der Vermarktbarkeit sollte für den Standort ein tragfähiges städtebauliches Konzept entwickelt werden.

Städtebauliches Gutachterverfahren Krausenblock:
Bezirk Mitte von Berlin
Verfahrenszeitraum: 01.04.2009-15.06.2009
Es ist vorgesehen, den ehemaligen Schulstandort auf dem Block Krausen-, Jerusalemer-, Schützen- und Markgrafenstraße in Berlin-Mitte städtebaulich neu zu ordnen. Entwicklungsziel ist eine Nutzungsmischung mit einem Wohnanteil von mindestens 60% der Geschossfläche, um die Wohnfunktion in der Friedrichstadt zu stärken. Die städtebauliche Neuordnung des Blocks eröffnet die Chance, den historischen Verlauf der Jerusalemer Straße in diesem Abschnitt wieder herzustellen. Aufgrund der temporären Erhaltung und Weiternutzung der Sporthalle und des Jugendklubs am Standort ist die Möglichkeit einer etappenweisen Entwicklung des Blocks vorzusehen. Die Lösungen sind Grundlage für den weiteren Planungsprozess des Bezirkes und für die Vorbereitung der Vermarktung der Liegenschaft durch den Liegenschaftsfonds Berlin.

Kooperatives Gutachterverfahren Sporthalle Malmöer Straße:
Bezirk Pankow von Berlin
Verfahrenszeitraum: 18.05.2009-03.06.2009
Gegenstand der Aufgabe war der Neubau einer 2-fach-Sporthalle auf dem Schulstandort Oberstufenzentrum Bautechnik II und Holztechnik (Filiale). Auf dem Standort befindet sich eine Sporthalle, die als nicht sanierungswürdig eingeschätzt wurde und abgerissen wird. Der Planungsbereich liegt in Berlin Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg. Das Bauvorhaben wird im Rahmen des Konjunkturpaketes II durchgeführt. Die Fertigstellung muss bis Ende 2010 erfolgen. Der Neubau der 2-fach-Sporthalle hat eine Nutzfläche von ca. 1.447 qm. Für das Bauvorhaben sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 in Höhe von 4,5 Mio Euro vorgegeben.

Konkurrierendes städtebauliches Gutachterverfahren
Ostkreuz - An der Mole:

Bezirk Lichtenberg von Berlin
Verfahrenszeitraum: 04.06.2009-07.09.2009
Der Bahnhof "Berlin-Ostkreuz" und sein Umfeld sind Teil der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Berlin-Rummelsburger Bucht", deren Umsetzung weitgehend abgeschlossen ist. Bedingt durch verkehrliche und infrastrukturelle Belange war eine Umsetzung der Entwicklungsziele im Plangebiet südöstlich des Bahnhofs "Berlin-Ostkreuz" bisher nicht möglich. Mit dem aktuellen Umbau des Bahnhofs, der unterirdischen Verlegung einer querenden Hochspannungsleitung und einem zwischenzeitlichen Grunderwerb durch das Land Berlin liegen jetzt die Voraussetzungen für eine weiterführende Entwicklung vor. Zur Wahrnehmung des ihm übertragenen Auftrages zur Vermarktung der Liegenschaften benötigt der Liegenschaftsfonds eine tragfähiges Städtebau- und Nutzungskonzept.

Gutachterverfahren zur Freiraumgestaltung Werderscher Markt:
Bezirk Mitte von Berlin
Verfahrenszeitraum: 14.09.2009-05.11.2009
Die Freifläche am Bärenbrunnen wird in gestalterischer und funktionaler Hinsicht den zukünftigen Anforderungen nicht gerecht. Im Zusammenhang mit der geplanten Neubebauung nördlich der Freifläche und der Bebauung des Grundstückes am Standort der ehemaligen Bauakademie soll eine dem Ort angemessene Freifläche gestaltet werden.

Städtebauliches Gutachterverfahren Fischerhüttenstraße:
Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Verfahrenszeitraum: 02.10.2009-15.12.2009
Der bisher durch das Naturschutz- und Grünflächenamt des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf genutzte Standort Fischerhüttenstraße 39-43 wird aufgrund der Verlagerung der jetzigen Nutzung an den Liegenschaftsfonds zum Zweck der Vermarktung übertragen. Die insgesamt 38.300 qm große Liegenschaft ist zur Zeit planungsrechtlich nicht qualifiziert. Ziel ist, das Grundstück zu einem hochwertigen Wohnungsbaustandort zu entwickeln. Zur Konkretisierung der städtebaulichen Ziele, zur inhaltlichen Vorbereitung eines B-Planes und zur Erstellung von Rahmendaten für die Vermarktung wurde ein städtebauliches Gutachterverfahren durchgeführt.