Städtebau  
 

Beschränkter Wettbewerb
Zuschauerhaus Staatsoper Unter den Linden

Ausschreibung


Anlass und Ziel
Die Staatsoper Unter den Linden wurde 1743 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut. Bedingt durch Brände, Kriegsschäden und Anforderungsänderungen wurde sie im Laufe ihrer über 250-jährigen Geschichte mehrfach grundlegend umgebaut.

Das heutige Operngebäude wurde 1951 vom Architekten Richard Paulick gestaltet und steht seit 1979 unter Denkmalschutz.

Für das Gebäude der Staatsoper besteht ein grundlegender Sanierungsbedarf. Im Rahmen dieser Baumaßnahme sollen auch Verbesserungen insbesondere der Akustik und der Sichtverhältnisse im Zuschauerhaus erreicht werden.

Das baulich gegebene Klangbild des Zuschauerraumes wird durch eine sehr geringe Raumresonanz bestimmt. Aus diesem Grund wird das Haus seit über zehn Jahren mit einer elektronischen Nachhallverlängerungsanlage betrieben, zudem sind bis zu 300 Sitzplätze aufgrund schlechter Sichtverhältnisse nur bedingt vermarktbar.

Ziel dieses Verfahrens ist ein Entwurf, der sowohl die Ansprüche des Nutzers nach einer optimalen Akustik und besseren Sichtverhältnissen wie auch das Erhaltungsinteresse der Denkmalpflege für den außergewöhnlichen Zuschauerraum Ernst nimmt und in seinem Entwurf berücksichtigt.


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Zuschauerhaus um 1955
Zuschauerhaus um 1955