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Bieterverfahren "An der Friedrichs-Werderschen Kirche-Falkoniergasse" in Berlin-Mitte


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Entwurf: Graetz, Nöfer, Tyrra

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Am Montag den, 27. November 2000 fiel die Entscheidung im Bieterverfahren "An der Friedrichs-Werderschen Kirche - Falkoniergasse". Im August 2000 wurde das Bieterverfahren von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Senatsverwaltung für Finanzen ausgeschrieben.

Ziel dieses Bieterverfahrens war es, das westlich der Friedrichs-Werderschen Kirche gelegene Grundstück auf der Grundlage eines vom Bieter zu entwickelndem Bebauungs- und Nutzungskonzeptes zu veräußern. Erwartet wurde eine kleinteilige Bebauungsstruktur mit einer urbanen städtischen Mischung. Der Block sollte sowohl im architektonischen Erscheinungsbild als auch in ihrer Nutzung in Parzellen unterteilt werden. Der Bieter verpflichtet sich zur Erstellung des Untergeschosses mit Tiefgarage. Er hat die Möglichkeit zwei Parzellen seiner Wahl dauerhaft zu erwerben und zu bebauen. Die anderen Parzellen müssen einzeln an verschiedene Käufer veräußert werden.

Herr Senator Strieder: "Der Bereich an der Friedrichs-Werderschen Kirche liegt an einem prominenten Ort in der Berliner Mitte zwischen Auswärtigem Amt und der Straße Unter den Linden. Eine bloße Nutzung als Parkplatz ist für den herausragenden innerstädtischen Ort unangemessen. Hier kann und muss ein neues Quartier die historische Innenstadt beleben. Um die ehemalige räumliche Qualität wiederzuerlangen, die durch Kriegszerstörung und Planungen der ehemaligen DDR verloren ging, sollen die historischen räumlichen Bezüge und Strukturen neu entstehen."

Vorgabe für das Bieterverfahren zur Auswahl eines Investors einschließlich der städtebaulichen Grundkonzeption war, mindestens 60% Wohnen und höchstens 40% andere Nutzungen zu entwickeln.

Im Auswahlgremium waren folgende Personen vertreten:
Herr Senator Strieder
Herr Dr. Stimmann, Senatsbaudirektor
Herr Görler, Staatssekretär a.D., Fachmann der Immobilienwirtschaft
Frau Prof. Nalbach, Architektin
Herr Prof. Mäckler, Architekt
Herr Lippmann, Senatsverwaltung für Finanzen, Referatsleiter für Grundstücksgeschäfte

Aus den 15 eingereichten Angeboten empfahl das Auswahlgremium, der Arbeit des Bieters Hanseatica HPE Property GmbH mit den Architekten Graetz, Nöfer, Tyrra den Zuschlag zu erteilen.

 
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