Städtebau  
 

Wettbewerbe

Errichtung eines Klettergartens in der Parklandschaft Gatow

Interessenbekundungsverfahren

Parklandschaft Gatow; Grafik: Kiefer CS
Parklandschaft Gatow
Grafik: Kiefer CS

Anlage vor dem Abriss, Ansicht mit nordwestlicher Böschung
Anlage vor dem Abriss, Ansicht mit nordwestlicher Böschung

Anlage nach dem Teilabriss
Anlage nach dem Teilabriss

Kletterwand am Kugelfang
Kletterwand am Kugelfang

BEENDET !!!
Die Bewerbungsfrist war am 21.11.2012 abgelaufen.




Anlagen zur Ausschreibung (Dateien nicht barrierefrei)

Ausschreibungstext zum Interessenbekundungsverfahren zum Betrieb eines Klettergartens in der geplanten Parklandschaft Gatow auf dem Gelände des ehemaligen Panzerschießübungsplatzes in Berlin-Spandau


Auslober des Interessenbekundungsverfahrens

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Ansprechpartner:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Abteilung II Städtebau und Projekte
Referat IID Auswahlverfahren, Wettbewerbe
Brückenstraße 6, 10179 Berlin

Herr Ostendorff Tel.: 030 9025-2028,
E-Mail: peter.ostendorff@senstadtum.berlin.de

Frau Jirku Tel.: 030 9025-2018,
E-Mail: almut.jirku@senstadtum.berlin.de
Internetseite: www.stadtentwicklung.berlin.de

Bauherr

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
 

Informationen zum Projekt

Es ist beabsichtigt auf Teilen des Geländes des ehemaligen Flugplatzes Gatow im Rahmen einer naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahme ein 90 ha großes Gelände als Parklandschaft umzugestalten. Grundlage für die Umgestaltung ist das Ergebnis des landschaftsarchitektonischen Realisierungswettbewerbes Parklandschaft Gatow - Urbane Landwirtschaft von 2011, in dem der Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Kiefer CS mit dem 1. Preis prämiert wurde.

Im prämierten Entwurf des Büros Kiefer CS ist im Bereich des ehemaligen Panzer-Schießübungsplatzes ein Klettergarten geplant. Für diesen Klettergarten ist ein Betreiber zwingend erforderlich. Im Rahmen dieses Interessenbekundungsverfahrens werden private Anbieter gesucht, die ein geeignetes Konzept entwickeln, den Klettergarten wirtschaftlich betreiben zu können.

Besondere Anforderungen an die Erstellung des Konzeptes ergeben sich aus der besonderen Lage des Standortes zwischen städtischer Peripherie und offener Feldflur, der Historie des Ortes als Bestandteil des ehemaligen Flugplatzes Gatow und den aus dem Entwurf des Büros Kiefer CS erwachsenden landschaftsarchitektonischen Entwicklungsvorstellungen auf der Fläche. Der Bewerber soll die hierzu im Ausschreibungstext aufgeführten Aspekte aufnehmen und in ein stimmiges und nachhaltiges Konzept für einen Klettergarten integrieren. Hierzu gehören ein Freiflächenplan, aus dem die angestrebte Flächennutzungskulisse hervorgeht sowie textliche Erläuterungen zu dessen Inhalten. Der Kletterpark soll idealerweise identitätsstiftend wirken und als Anzugspunkt für die gesamte Parklandschaft dienen. Soziale Aspekte wie die Einbindung von Schulen und Erlebnisangebote für Jugendliche für bezahlbare Preise werden erwartet. Es ist ein Motto oder ein Leitthema zum Betreiben des Klettergartens auf dem ehemaligen Schießplatzes zu entwickeln. Erwartet werden von den Bewerber Angaben zur Planung, zu einem übergeordneten Motto, zum Bau, zum Betrieb und zur Finanzierung.

Das Interessenbekundungsverfahren dient der Erkundung des Marktes, inwieweit und unter welchen Bedingungen Interessenten sich für den Betrieb des Klettergartens engagieren würden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter o.a. Adresse oder im Internet unter:
Der Auslober wünscht einen Investor und Betreiber, der den Klettergarten eigenständig in Absprache mit dem Auftraggeber und dem Land Berlin als späteren Eigentümer errichtet sowie den Betrieb sicherstellt. Bau und Betrieb des Klettergartens sollen besonderen fachlichen und pädagogischen, sicherheitstechnischen und ökologischen Ansprüchen genügen. Als Orientierung dienen die Standards der European Ropes Course Association.

Teilnahmebedingungen

Die Interessenbekundung soll die Art der Aufgabenerfüllung darlegen und die Bedingungen angeben, zu dem die Interessenten bereit wären, die Aufgabe zu erfüllen. Von den Interessenten werden Referenzen und Nachweise über einen entsprechenden Erfahrungshintergrund, der Zuverlässigkeit und Fachkunde, der Liquidität ihres Unternehmens sowie eines Finanzierungskonzeptes erwartet. Dabei muss zu erkennen sein, dass der Betreiber nachweislich in der Lage ist, die Maßnahmen zu entwickeln, umzusetzen und zu betreiben. Ferner ist der Bewerbung ein Konzept beizufügen, aus dem unter anderem hervorgeht, ob und inwieweit den im Ausschreibungstext genannten Anforderungen entsprochen wird.

Ablauf des Verfahrens

Für die Interessenten wird ein Rückfragenkolloquium mit Ortsbegehung angeboten. Ansprechpartner ist das Planungsbüro Fugmann Janotta. Eine Ortsbegehung findet am 22.10.2012 um 14:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Eingang zum Schießplatz an der Potsdamer Chaussee in Berlin Kladow. Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit der Aufschrift "Konzept Klettergarten Gatow" bis zum 21.11.2012 an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Referat II D, Brückenstraße 6, 10179 Berlin. Jede Interessensbekundung ist je einmal in Papierform und in elektronischer Form zuzusenden. Zulässige Formate für die elektronische Form sind das Adobe pdf-Format und Windows-Office Anwendungen. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.

Die gewonnen Erkenntnisse aus der Durchführung des Verfahrens werden den Stellen des Bundes und der Senatsverwaltung vorgelegt und dort bewertet. Die Interessenten werden anschließend über die Ergebnisse des Verfahrens informiert.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich nicht um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages handelt, die Teilnehmer nicht an die Angebote gebunden sind und kein Rechtsanspruch zur Auftragserteilung bzw. Eröffnung eines Vergabeverfahrens besteht. Kosten werden nicht erstattet.

Bewerbungsfrist: bis zum 21.11.2012
 
 


 
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
Telefonzentrale: 030 90139-3000 / Berliner Behördenrufnummer: 115

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