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Umweltatlas Berlin

02.09 Entsorgung von Regen- und Abwasser (Ausgabe 2018)

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Methode

Mit den im Kapitel "Datengrundlage" aufgezählten Informationen wurde die Art der Kanalisation der Block- und Blockteilflächen aktualisiert. Dabei konnten die Einzugsgebiete der Mischwasserkanalisation bzw. der Trennkanalisation anhand der in den Kanalplänen verzeichneten Kanalarten, -verläufe und -gefälle abgegrenzt werden. Eine genaue Zuordnung der Dach- und Hofflächen zu den Einzugsgebieten der Regenwasserkanalisation ist über die Kanalpläne dagegen nicht möglich. Die Block- und Blockteilflächen der Karte wurden immer als Ganzes einer der Kategorien oder einem der erstaufnehmenden Gewässer zugeordnet, auch wenn im Einzelfall möglicherweise einzelne Grundstücke oder Teile des Blockes anders entwässern als der Rest der Fläche. Die Block- und Blockteilflächen wurden in Abhängigkeit ihrer räumlichen Entfernung (max. 25 Meter) zum Kanal halbautomatisiert als misch-, schmutz- oder regenwasserkanalisiert eingestuft. Dazu wurden unterschiedliche GIS-Werkzeuge genutzt. Damit wurde im Vergleich zum Jahr 2012 eine neue Bearbeitungsmethode angewendet. Die Einstufung der Block- und Blockteilflächen in eine Art der Kanalisation wurde durch die Verwendung von Daten zur Flächennutzung und zum Versiegelungsgrad der Block- und Blockteilfächen weiter verfeinert. Anschließend erfolgte eine manuelle Überprüfung und ggf. Korrektur. Ob und in welchem Umfang die Grundstücke tatsächlich angeschlossen bzw. das Regenwasser der versiegelten Flächen tatsächlich in die Regenkanäle gelangt, ist z.T. sehr unterschiedlich. Im Begleittext zur Karte 02.13.1 "Oberflächenabfluss aus Niederschlägen" sind entsprechende Daten dokumentiert, die auf Angaben der Berliner Wasserbetriebe beruhen und die für unterschiedliche Baustrukturtypen pauschale Anschlussgrade enthalten (SenStadtUm 2013) Der Anteil der tatsächlich am Kanal angeschlossenen versiegelten Fläche ist abhängig von der Lage im Stadtgebiet, der Baustruktur (z.B. Flughäfen) sowie dem Versiegelungsgrad. Im Rahmen von Abkopplungsmaßnahmen oder durch alternative Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung, die in den vergangenen Jahren oft bereits bei der Planung neuer Baugebiete zum Einsatz kamen, wird das Regenwasser der versiegelten Flächen nicht immer in Gewässer geleitet, sondern dezentral bewirtschaftet. Eine genaue räumliche Verortung dieser Flächen steht noch aus.

Zum Teil sind aus den vorhandenen Unterlagen keine Angaben über die Art der Kanalisation abzuleiten. Dies betrifft vor allem großflächige Industrie- und Gewerbegebiete, bei denen die Art der Regenwasserentsorgung aus den Kanalnetzplänen der BWB nicht hervorgeht. Diese Flächen entwässern ihr Regenwasser zum Teil über private Kanäle direkt in die Gewässer.

Grün- und Freiflächen, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie nicht kanalisiert sind, wurden nicht betrachtet und sind somit nicht Teil der dargestellten Einzugsgebiete.In Gebieten der Trennkanalisation wird das Regenwasser in die Gewässer abgeleitet. Für jede Block- oder Blockteilfläche mit Regenkanalisation wurde daher das sogenannte erstaufnehmende Gewässer bestimmt, in das der Regenkanal einleitet. Die Angaben zu den erstaufnehmenden Gewässern wurden im Rahmen der Fortschreibung 2017 ergänzt und stichprobenartig überprüft. Für die Darstellung in der vorliegenden Umweltatlaskarte wurden diese erstaufnehmenden Gewässer zu den Gewässerabschnitten zusammengefasst, in die sie einleiten, um eine übersichtliche Darstellung zu erhalten. Dargestellt sind also die Einzugsgebiete der entsprechenden Gewässer.

Gebiete, in denen das Regenwasser dezentralen Versickerungsanlagen zugeführt wird (Mulden-, Rigolensysteme etc.) wurden denjenigen Kanalisationsabschnitten bzw. Gewässern zugeordnet, in die sie bei Starkregenereignissen mittels Überläufe entwässern (z.B. Karow-Nord).

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