link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


    Geoportal  



 

Umweltatlas Berlin

08.05 Elektromagnetische Felder

Kartenansicht English Text available Inhalt    zurück weiter

Datengrundlage

Grundlage der hier dargestellten elektromagnetischen Feldstärken sind Messungen und Berechnungen ausgewählter Feldquellen im Frequenzbereich von 0 Hz bis 500 Hz, die im Rahmen des Projektes "Emissionskataster der niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldexposition im Stadtgebiet Berlin" (Koffke et al. 1995, Stenzel et al. 1996, Frohn et al. 1995, Skurk et al. 1996, Frohn et al. 1996) erfaßt wurden.

Das Projekt wurde unterstützt durch: Berliner Kraft- und Licht-Aktiengesellschaft (BEWAG), Senatsverwaltung für Gesundheit, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie, VEAG - Vereinigte Energiewerke Aktiengesellschaft.

Folgende Stadtgebiete wurden betrachtet:

Berlin-Buch/Karow Neubaugebiet mit Nähe zu Hochspannungs-
freileitungen und Bahnstrecken
Berlin-Charlottenburg S-Bahn und Fernbahn im Citybereich
Berlin-Hellersdorf /
   -Marzahn /
   -Hohenschönhausen
Wohnansiedlung und Mischgebiete
mit hohem Anteil an Hochspannungsfreileitungen

Berücksichtigt wurden die Feldquellen:

  • 110-kV-, 220-kV-, 380-kV-Hochspannungsfreileitungen
  • 110-kV-Erdkabel
  • Umspannwerk Karow
  • 10-kV-Mittelspannungsebene
  • 1-kV-Netz
  • Netzstationen
  • Streckenführung der Fernbahn
  • Streckenführung der S-Bahn

Eine vollständige Beschreibung aller Untersuchungen findet der Leser in den Referenzen (FGEU 1994, FGEU 1995, FGEU 1996, Frohn et al. 1996, Koffke et al. 1995, Stenzel et al. 1996).

Als Kartengrundlagen wurden die Meßtischblätter im Maßstab 1 : 10 000 der Senatsverwaltung für Bau und Wohnungswesen verwendet. Für Hochspannungsfreileitungen, Erdkabel und Netzstationen lagen zusätzlich Trassen- und Netzpläne der Energieversorger (Bewag und VEAG) vor, anhand derer abweichende Positionen korrigiert wurden.

Alle Kartenblätter wurden vollständig digitalisiert und in Vektorformat konvertiert. Die Betriebsdaten der Anlagen mit einer Betriebsfrequenz von 50 Hz wurden von den Energieversorgern zur Verfügung gestellt, aus deren Projektierungsunterlagen Mastbilder, Masthöhen sowie die minimalen Bodenabstände in Mastfeldmitte entnommen werden konnten.

Die Daten zur Berechnung der Streckenführung der Fernbahn und der S-Bahn wurden der Literatur und Meßtischblättern entnommen, da keine Angaben des Betreibers vorlagen. Einspeisepunkte und Besonderheiten sind demnach nicht berücksichtigt. Die Lage der Strecke ist mit einem horizontalen Fehler von ± 10 m versehen.

Kartenansicht English Text available Inhalt    zurück weiter

umweltatlas_logo_klein