Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Die Jugendkunstschule feiert ihren 25. Geburtstag
Geschäftsführerin Christina Schulz, Hendrik Hübscher von der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung und Wohnen sowie Mitstreiter*innen der Jugendkunstschule
Die Bildungseinrichtung ist wie die Kita nun barrierefrei
Petra Helbig ist Mitautorin des Konzepts der KunstKita. Dreimal wöchentlich nutzen die Kitakinder die Werkstätten unter professioneller Anleitung

Jugendkunstschule Lichtenberg feierte Baufertigstellung und 25-jähriges Bestehen

KunstKita Artki und Jugendkunstschule kooperieren seit 2016 intensiv am Standort
August 2019

Im 25. Jahr ihres Bestehens hat die Jugendkunstschule Lichtenberg in Neu-Hohenschönhausen einen weiteren wichtigen Grund zum Feiern: die fünfjährige Bauphase ist abgeschlossen. Mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm wurde der Kita-Typenbau aus DDR-Zeiten um- und ausgebaut und von Grund auf saniert. Nun entspricht das Haus nicht nur viel besser den Bedürfnissen der Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche. Nach dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" wurde 2016 in einem Teil des Gebäudes die KunstKita Artki etabliert. 60 Kinder werden hier betreut und dürfen bis zu drei Mal in der Woche die Kunst-Werkstätten und den Tanzsaal nutzen. Die professionellen Künstler*innen wechseln sich bei ihren Angeboten für die Kitakinder ab. 

Den Abschluss der Bauarbeiten feierten am 23. August 2019 der Trägerverein Albus e. V., der VdK Berlin-Brandenburg – zusammen mit Albus Gesellschafter des Kitaträgers Artki gGmbH –, Vertreter*innen des Bezirksamtes Lichtenberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die beteiligten Architekt*innen, Künstler*innen, Bauleute und viele weitere Freunde des Hauses. 

Als die Jugendkunstschule 2011 allein wirtschaftlich nicht mehr tragfähig war, entwickelte eine Initiativgruppe aus 11 Kunstschaffenden die Idee für die KunstKita, denn Kitaplätze wurden und werden im Gebiet dringend benötigt. Nach einem Gutachten über die Machbarkeit begann der Umbau und die Erweiterung nach den Plänen von Buddensieg Ockert Architekten sowie dem Landschaftsarchitekturbüro bgmr. 

Die Jugendkunstschule gab Räume an die Kita ab, zusätzlich erhielt das Gebäude einen Anbau. Nach der Fertigstellung der Kita mit ihrer Freifläche begann die dringend nötige Sanierung der Jugendkunstschule. Mit 1,7 Mio. Euro aus Stadtumbaumitteln sowie 210.000 Euro aus dem Bezirkshaushalt entstanden unter anderem ein lichtes Foyer, ausreichend Lagerkapazitäten und Büroräume. Aktion Mensch finanzierte einen Aufzug. Zuletzt arbeiteten die Auszubildenden der Spok GmbH am sehr vielfältigen Außengelände. Das Café erhielt eine Terrasse, der Eingang wurde mit einer Rampe barrierefrei umgestaltet, rings um das Haus wurden Wege erneuert und Beete angelegt.

Trotz immer noch nötiger Restarbeiten hat sich nun der Baulärm verzogen, der mitunter den durchgehend laufenden Betrieb der Bildungseinrichtung begleitete. Ein Kraftakt, der ohne das große Engagement aller Beteiligten nicht möglich gewesen wäre, bei denen sich die Geschäftsführerin Christina Schulz herzlich bedankte. 

Von: Anka Stahl

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