Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Richtfest für die innovative Sporthalle
Dr. Sandra Obermeyer bei ihrer Begrüßung
Schon gut erkennbar - der Vorbau mit dem Foyer
Perspektive der Sporthalle in Holzbauweise, entworfen vom Architekturbüro Kersten+Kopp

Johannes-Schule Schöneberg feierte Richtfest für Sporthallen-Neubau aus Holz

Die Sporthalle steht auch anderen Schulen, Sportvereinen und Initiativen aus dem Quartier offen
Februar 2020

Seit 2015 entsteht an der Schöneberger Monumentenstraße der Bildungscampus Johannes-Schule. Als erstes konnte Ende 2016 der Schulneubau bezogen werden, nun rückt als letzter großer Bauabschnitt die Vollendung der Sporthalle näher. Am 5. Februar 2020 feierte die Schule das Richtfest gemeinsam mit Partnern aus dem Bezirksamt und dem Senat, darunter Abteilungsleiterin Dr. Sandra Obermeyer. Nur neun Monate zuvor begann der Bau mit dem feierlichen Spatenstich. Schon im August, zu Beginn des neuen Schuljahres, soll die Sporthalle bezugsfertig sein. 3,2 Millionen Euro werden dafür aus dem Stadtumbau-Programm eingesetzt. Die Bauherrin Waldorf - Süd-West gGmbh gibt 190.000 Euro aus Eigenmitteln dazu.

Die neue Sporthalle wird den Schulalltag komplett verändern. Fast 600 Kinder und Jugendliche können dann mehrmals in der Woche hier Sport treiben: 380 Schülerinnen und Schüler, 65 Kitakinder sowie die Berufschüler*innen der ebenfalls zum neuen Campus zählenden Fachschule für Sozialpädagogik und der Emil-Moldt-Akademie. Zudem hilft sie, den Mangel an Sporthallen im Gebiet zu dämpfen, denn die öffentliche Infrastruktur wächst hier wie überall in der Stadt nicht im gleichen Tempo wie der Wohnraum, wie Sandra Obermeyer ausführte. Durch das Förderprogramm Stadtumbau können viele dieser Defizite gedeckt werden. In einer Kooperationsvereinbarung mit dem Bezirksamt wurde deshalb die Nutzung der Sporthalle für andere Schulen, Vereine und Gruppen aus dem Quartier festgeschrieben.

Schulleiter Mathias Türk freute sich beim Richtfest, dass seine Schule bereits jetzt ein wichtiger Anlaufpunkt für Vereine und Initiativen aus dem Quartier geworden ist. Chöre und Yogagruppen nutzen in den Abendstunden Räume der Schule. Das fördert auch die Akzeptanz der Freien Waldorfschule, die anfangs nicht selbstverständlich war. Sowohl Mathias Türk als auch die Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Friederike Rathke-Hecker, betonten, wie wichtig die gute Zusammenarbeit zwischen der Bauherrin, dem Bezirk, dem Gebietsbeauftragten für den Stadtumbau – Roedig Schop Architekten – und dem Senat für das Projekt sei. Mit der Sporthalle, die wie der gesamte Komplex in Holzbauweise nach den Plänen des Architekturbüros Kersten + Kopp errichtet wird, gewinnt das Quartier nicht nur wichtige Sportflächen, sondern auch ein attraktives Bauwerk hinzu. Beispielhaft sei auch die Hilfsbereitschaft und Offenheit der öffentlichen Verwaltung gegenüber dem freien Träger – ein Zukunftsmodell – meint Schulleiter Türk.

Von: Anka Stahl, Grafik: Kersten Kopp Architekten

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