Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Kinder der Kita „Fischlein“ eröffnen den Spielplatz gemeinsam mit
Bezirksbürgermeister Michael Grunst und Birgit Hunkenschroer, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Kaum eröffnet, schon in Betrieb: Cosmo.20

Cosmo.20 landet im grünen Wohngebiet Fennpfuhl

Modernes Spielen im Lichtenberger Rudolf-Seiffert-Park
Juli 2019

Kurz vor dem 50. Jahrestag der Landung von Apollo 11 hat deren moderner Nachfolger, das Cosmo.20, auf dem Spielplatz in der Lichtenberger Rudolf-Seiffert-Straße festgemacht. Zeugen dieser „Landung“ waren am 10. Juli 2019 Bezirksbürgermeister Michael Grunst, Vertreter*innen aus der Verwaltung und den beteiligten Unternehmen sowie die Hauptakteure, nämlich Kinder aus dem Kiez zwischen Fennpfuhl und Storkower Straße. Sie nahmen an diesem sonnigen Nachmittag das knapp 4 Meter hohe Gefährt aus polyester-ummantelten Stahlseilen, Aluminium und Kunststoff genauso unerschrocken in Besitz wie damals die Astronauten den Mond.

Das als Kugel konstruierte Klettergerüst erhielt für sein innovatives Design den weltweit begehrten Red-Dot-Award und wird in Berlin produziert. Die Berliner Seilfabrik ist den Farbvorschlägen der Kinder der Kita „Fischlein“ und des Mädchensportzentrums direkt gefolgt. Sie hatten ihren Wunsch-Spielplatz mit Bastelmaterial „entworfen“ und bei der Farbwahl ein glückliches Händchen für modernes Design bewiesen, denn die schwarz-roten Kugeln an den Knotenpunkten sind ein echter Blickfang. Demnächst dürfen die Mädchen der Berliner Seilfabrik einen Besuch abstatten und vielleicht entsteht dort der Wunsch, später beruflich als Spielplatz-Konstrukteurin zu arbeiten.

Die aktuelle Planung für den „Spinnen-Spielplatz“ übernahmen die Landschaftsarchitekten vom Büro Beusch. Mit 468.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau wurde er nach 13 Jahren Dauerbetrieb neu gestaltet und noch besser in den lang gestreckten Rudolf-Seiffert-Park integriert. Während der Platz gegenüber den 10-Geschossern straßenseitig mit einem Zaun und einer hüfthohen Hecke abgetrennt ist, öffnet er sich ohne Barrieren hin zum grünen Band, das sich von der Landsberger Allee bis hinunter zum Rathaus Lichtenberg zieht.

Beim Betreten des konisch geformten Platzes wird die gewollte Trennung zwischen den Bereichen der jüngeren und älteren Kinder durch den leuchtend blauen Belag optisch wieder aufgehoben. Im Spielbereich für Vorschulkinder steht der kleine Bruder von Cosmo.20, der Trii1.08. Auch diese „Landekapsel“ wirkt modern und besteht aus Materialien, die langlebig und bei mutwilliger Beschädigung schnell austauschbar sind. Damit die Eltern und Großeltern die Kleinsten gut im Blick haben, steht neben dem dreieckigen Buddelplatz eine gemütliche und zugleich haltbare knallrote Bank. Bei den anderen Bänken wurde auf eine Rückenlehne verzichtet, sodass diese auch als Spielgerät dienen können. Gut spielen lässt es sich auch auf der sogenannten Gurtkletterrampe, wo das Gleichgewichthalten auf schwankendem Untergrund trainiert werden kann.

Und wenn die „Muckis“ eine Pause brauchen, lädt der Bowl Swing, eine Nestschaukel für mehrere Kinder, zum langsamen Austrudeln ein. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Platz mit neuen Pflanzen, Fahrradständern und krähensicheren Papierkörben ergänzt wurde. An diesem Nachmittag füllten sich diese reichlich mit Bonbonpapier – denn Süßes gab es für die jungen „Kosmonauten“ an diesem Tag vom Straßen- und Grünflächenamt Lichtenbergs selbstverständlich auch.

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

Fördergebiete & Projekte

Logo Europäische UnionLogo Bundesministerium des Innern, für Bau und HeimatLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung