Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Siegerentwurf für den Kita-Neubau im Nibelungenviertel von Ludloff Ludloff Architekten © Ludloff
Die Kita entsteht auf dem Dreiecksgrundstück zwischen Gudrun-, Kriemhild- und Rüdigerstraße

Wettbewerb zum Kita-Neubau für 185 Kinder im Lichtenberger Nibelungenviertel entschieden

Die Fertigstellung der Kita in der Gudrunstraße ist Ende 2021 geplant
Juli 2019

Ein im Mai 2019 vom Bezirksamt Lichtenberg ausgelobter, nichtoffener Wettbewerb für den Neubau einer Kindertagesstätte in der Gudrunstraße wurde nach einer Sitzung des Preisgerichts im Juli entschieden. Die Koordination des Wettbewerbs lag bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. 

Der Kita-Neubau für 185 Kinder im Stadtumbau- und Sanierungsgebiet Frankfurter Allee Nord (FAN) ist nötig, da in diesem Gebiet ein besonders hoher Bedarf an Betreuungsplätzen besteht. „Für die Baumaßnahme stehen 4,6 Millionen Euro für die Bauwerkskosten und rund 240.000 Euro für die Außenanlagen zur Verfügung. Die Umsetzung des Projektes wird mit Mitteln des Städtebauförderprogramms Stadtumbau sowie mit Mitteln des Bezirksamtes Lichtenberg finanziert.“, so Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Den 1. Preis erhielt das Büro Ludloff Ludloff Architekten (mit gmO 13 landschaftsarchitektur und Andreas Kuelich, Ingenieurbüro für Tragwerksplanung). Die Jury unter dem Vorsitz des Berliner Architekten Johannes Löbbert empfahl einstimmig, den 1. Preis unter Beachtung der Realisierungsempfehlungen des Preisgerichts zur Grundlage der weiteren Planung und Ausführung zu machen. Mit dem Bau der Kindertagesstätte soll Mitte 2020 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

Zur Teilnahme am Wettbewerb waren nach einem vorangegangenen europaweiten Auswahlverfahren 30 Architekten und Architektinnen als Generalplaner bzw. Generalplanerinnen eingeladen. Die 24 eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden in Kürze öffentlich ausgestellt. Termin und Ort der Ausstellung werden noch bekanntgegeben.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher lobt die Ergebnisse des Verfahrens: „Berlin steht vor der großen Herausforderung in sehr kurzer Zeit möglichst viele Kitaplätze zu schaffen. Die Teilnehmer haben trotz des hohen Zeitdrucks einen sensiblen Umgang mit der Aufgabenstellung an dieser städtebaulich schwierigen Situation gezeigt. Der Siegerentwurf überzeugt sowohl städtebaulich als auch als schönes Haus für Kinder.“

Im Vorfeld konnte das Bezirksamt ein Teilgrundstück aus Privatbesitz erwerben, sodass die Fläche nun ausreicht, um neben der Kita und deren Freiflächen auch einen kleinen öffentlichen Spielplatz zu errichten. Neben den Plänen für die Kita waren von den teilnehmenden Architekt*innen und Freiraumplaner*innen auch erste Ideen für diesen Spielplatz gefragt. Diese sollen zu einem späteren Zeitpunkt mit Kinderbeteiligung weiterentwickelt werden. 

Von: SenStadtWohn, bearb. A. Stahl, Grafik: Ludloff Ludloff Architekten

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