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    Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Der Skatepark Poststadion ist seit Ende 2018 offen
Hier ist immer viel los
Senatorin Lompscher (mit Mikro) mit Bezirksstadtrat Gothe, Bezirksstadträtin Reiser und Max Ritter vom 1. BSV e. V.
Der Spielplatz am Neuen Ufer zum Thema Steinbruch. Im Hintergrund der Modulare Ergänzungsbau der Gemeinschaftsschule
An dieser Stelle soll in Zukunft eine autofreie Brücke den Kanal überspannen

Tag der Städtebauförderung 2019: Skatepark und Bildungscampus in Moabit

Senatorin Katrin Lompscher besuchte erstmals den SportPark Poststadion
Mai 2019

"Der Skatepark Moabit ist der größte und beste in der Innenstadt", darin sind sich alle einig, die hier schon einmal auf Rollbrettern gestanden haben. Dazu gehört Katrin Lompscher nicht, doch die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen freut sich, am Tag der Städtebauförderung endlich einmal Gelegenheit zu haben, den SportPark Poststadion kennenzulernen. Der Skatepark ist seine neueste Attraktion, offiziell in Betrieb seit Ende 2018. Zur Feier des Tages hat der 1. Berliner Skateboardverein e. V. (1. BSV e. V.) mit Geldern des Bezirks Mitte ein Fest mit Jugend- und Show-Wettkämpfen organisiert. Die Anlage ist voll, wie immer bei annehmbarem Wetter, eine Band spielt, Kids und Erwachsene zeigen ihr Können auf dem Brett.

Als Katrin Lompscher am späteren Nachmittag nach vollem Programm eintrifft, fängt es an zu regnen - zu gefährlich für die Sportlerinnen und Sportler. Doch sie lernt die Initiatoren kennen und informiert sich über das erfolgreiche Stadtumbau-Projekt bei den Stadträten des Bezirks Mitte, Ramona Reiser für Jugend und Ephraim Gothe für Stadtentwicklung. Entscheidend war die intensive Beteiligung des Vereins an der Planung und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. "Städtebauförderung kann viel Gutes bewirken, ich wünsche allen hier viel Spaß beim Sport!", sagt sie. 

Beteiligung von Jugendlichen und Kindern wird es auch am anderen Ende von Moabit, am Neuen Ufer ganz im Südwesten zwischen Gewerbegebiet, Spree und Charlottenburger Verbindungskanal geben: Hier wird der Bildungscampus rund um die Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule entwickelt. Das Konzept für die Erweiterung des Campus mit Neubauten für Schule, Sporthalle und den Jugendclub erläutern Heike Pfeiffer und Mareen Simon von der Gebietsbeauftragten S.T.E.R.N. der kleinen Gruppe, die an der Führung zum Tag der Städtebauförderung teilnimmt. Bis es soweit ist, werden Lernende und Lehrende noch viel Geduld aufbringen müssen.

Die Pläne für den neuen Campus gibt es schon lange, doch die Wirklichkeit holte die Verantwortlichen ein: Um alle Schulanfänger unterzubringen, wurde die Gemeinschaftsschule 2017 mit einem Modularen Ergänzungsbau erweitert. Ein öffentlicher Spielplatz und ein Weg zum Park am Neuen Ufer fielen weg, im Innenhof des altehrwürdigen Hauptgebäudes stehen nun Container für die Mensa. Heike Pfeiffer zeigt die Ergebnisse einer neuen Machbarkeitsstudie, die verdeutlicht, wie der Ergänzungsbau und die geplanten Neubauten auf dem Campus integriert werden. Sieben bis zehn Jahre wird es wohl noch dauern, bis alles fertig ist.

Erste Schritte sind schon zu sehen: 2018 wurde ein neuer Spielplatz gebaut, in diesem Jahr folgt die zweite Ausbaustufe. Für die arg dezimierten Schulfreiflächen ist vorerst temporärer Ersatz geplant: leicht auf- und abbaubare Bänke, Pavillons und Spielgeräte vielleicht. Fest steht noch nichts, denn die konkreten Objekte dürfen Abgesandte der Kinder und Jugendlichen selbst aussuchen. Der erste Workshop findet am 15. Mai statt. Auch eine Brandwand wird im Rahmen des Kunstunterrichts in diesem Jahr gemeinsam gestaltet. 

Zum Abschluss des kleinen Rundgangs steht die Gruppe an der Stelle, wo in Zukunft eine Brücke für Fußgänger, Radler und Fernwärme den Kanal überspannen soll. Die schnelle autofreie Verbindung zwischen dem Gewerbegebiet Moabit West und den Wissenschafts­einrichtungen in Charlottenburg wünschen sich viele. In nicht all zu langer Zeit könnte sich auch dieser Wunsch erfüllen.

Von: Anka Stahl