Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Architekt Andreas Kopp, Dr. Sandra Obermeyer, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksbaustadtrat Jörn Oltmann sowie Geschäftsführer Mathias Türk beim symbolischen Griff zum Spaten
Moderner, leichter Entwurf für die kombinierte Schul-Kiez-Sporthalle, …
… bestens eingefügt in die bestehende Campus-Struktur

Tempelhof-Schöneberg: Spatenstich für den Kiezsport

Baustart für eine neue Sporthalle an der Monumentenstraße
April 2019

Wie fast an jedem Osterferientag 2019 ist der Himmel an diesem 26. April leuchtend blau und nur von Schönwetterwolken durchzogen: also passendes Wetter zum freudigen Anlass. Der ist nun trotz aller Bautätigkeit in dieser Stadt nicht alltäglich! Der gemeinsame Spatenstich von Dr. Sandra Obermeyer, Jörn Oltmann, Andreas Kopp und Mathias Türk für eine Sporthalle in Holzbauweise ist etwas Besonderes und Grund genug, dass mehrere Vertreter*innen der Senatsverwaltung, des Bezirkes, des Architektenbüros und der Johannes-Schule diesen symbolischen Akt des ersten Spatenstichs mit einem kräftigen Applaus begleiten und danach die Gläser klingen lassen.

Dass dieser Baustart erfolgen konnte, hat der Bezirk mehreren günstigen Umständen zu verdanken. Zum einen dem Programm Stadtumbau, das eine Förderung in Höhe von 2,66 Mio. EUR ermöglicht. Zum zweiten einem besonderen Nutzungsvertrag, der dem Bezirk für die nächsten 20 Jahre das Recht einräumt, die Halle auch für öffentliche Schulen und Vereine zu öffnen. Und nicht zu vergessen, jenen Menschen, die das Projekt einer kombinierten Schul-Kiez-Sporthalle mit viel persönlichem Engagement verfolgen: etwa der Gebietsbeauftragte Ulrich Schop oder der Geschäftsführer des Schulträgers, Mathias Türk.

Die freie, nach dem Waldorf-Konzept ausgerichtete Johannes-Schule bildet mit ihrem Kindergarten, dem Hort und der benachbarten Moltke-Akademie einen eigenen Bildungscampus, auf dem der letzte Baustein nun am Entstehen ist. Alle Gebäude des noch jungen Komplexes sind aus Holz: innen überwiegend Fichte und außen Lärche. Es versteht sich von selbst, dass der Baustoff aus europäischen, nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Das Architektenbüro KERSTEN + KOPP (hoch gelobt für die gelungene Architektur einer besondere Freizeiteinrichtung in Lichtenberg) hat auch für dieses Element, die moderne Ein-Feld-Sporthalle, einen überraschenden Entwurf geliefert. Modern und imposant in ihrer Formensprache soll die Halle bereits zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Betrieb gehen – wenn alles so läuft, wie geplant. Dann haben die weiten Wege der Schüler*innen zu den Ersatzsportstätten endlich ein Ende und auch die Freizeitsportler*innen aus dem Kiez können aufatmen und in einer außergewöhnlichen Halle trainieren.

Führung und Besichtigung am 11. Mai, Tag der Städtebauförderung: 11 Uhr
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Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

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