Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Zur Eröffnung kamen ca. 200 Gäste
Bühnenreif - das Ensemble absolviert über 100 Auftritte im Jahr
Die Fassade mit Zirkusmotiven
Im Caféraum können Eltern und Geschwister das Training beobachten
Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, Karl Köckenberger, Geschäftsführer der Grenzkultur gGmbH, Dr. Sandra Obermeyer, Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung u. Wohnen und Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (v. links)

Zirkussporthalle für CABUWAZI-Marzahn neu eröffnet

Die Typensporthalle wurde saniert, erweitert und speziell für den Zirkus umgebaut
April 2019

Vorhang auf! Die angestammte Trainingshalle des Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI in Marzahn ist wieder offen, was am 6. April gebührend gefeiert wurde. Standortleiter Fabian Gröger moderierte ein Programm aus Ansprachen und Zirkusnummern, bei denen die zum Teil erst neun Jahre alten Artistinnen und Artisten die mehr als 200 Gäste zum Staunen brachten. Kein Wunder, stehen sie doch auch regelmäßig im Berliner Wintergarten-Varieté auf der Bühne. An die 120 Auftritte absolviert der Kinder- und Jugendzirkus im Jahr.

Dafür trainieren hier jeden Nachmittag gleichzeitig mehr als 100 Kinder in offenen Angeboten und Kursen. Die sanierungsbedürftige Typensporthalle reichte dazu nicht mehr aus. Mit rund 2,6 Millionen Euro aus dem Stadtumbauprogramm wurde sie in rund zwei Jahren in eine wunderbare Trainingsstätte verwandelt – mit Vorhängen, Bühne und Traversen für die sichere Aufhängung der Geräte. Außer der Tragkonstruktion des Gebäudes sei alles neu, berichtete Architekt Hans-Jürgen Fröde zur Eröffnung.

Neben Wärmedämmung, Barrierefreiheit und den zirkusspezifischen Einbauten war es besonders wichtig, die Trainingshalle hell und einladend für Familien und die Nachbarschaft zu gestalten. Mit dem lichten Foyer, dem kleinen Caféraum und dem Kletterspielplatz, der bald aus Mitteln des Bezirks gebaut werden soll, ist das auch gelungen. Die orangefarbene Fassade mit den Zirkusmotiven macht das Gebäude zu einem leuchtenden Magneten im Quartier.

Schon jetzt bestehen zahlreiche Kooperationen des Zirkus mit anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kitas und der benachbarten Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete. Jede Woche erarbeiten außerdem zwei Schulklassen hier ihre ganz eigene Zirkusvorstellung. Das große Zelt mit seinem besonderen Flair wird gern für Preisverleihungen und andere Veranstaltungen des Bezirks genutzt. Und „Zirkusdirektor“ Fabian Gröger, der als Kind selbst hier angefangen hat, zählt noch weitere Pläne auf: Bald sollen Workshops für gesunde Ernährung angeboten werden. Die nötige Kücheneinrichtung unterstützt die Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor.

Neben Ensemble-Mitgliedern und Eltern waren an diesem sonnigen Samstagvormittag Dr. Sandra Obermeyer, die zuständige Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, und Karl Köckenberger, der Geschäftsführer des Trägers GrenzKultur gGmbH mit seinen fünf Berliner Zirkusstandorten zu Gast.

Gekommen waren auch viele Partner aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, darunter Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle sowie die Bezirksstadträte Gordon Lemm und Juliane Witt. Alle waren beeindruckt von den Leistungen der Kinder und Jugendlichen. Dieser Zirkus zeigt, wie viel in jedem einzelnen Kind steckt, wenn es die Chance hat, Selbstbewusstsein und Mut zu entwickeln. Ob sie nun der Zirkuswelt treu bleiben, wie viele, die hier klein angefangen haben, oder einen anderen Weg gehen: Diese Erfahrung lehrt alle Kinder: „Du kannst es schaffen“.

Von: Anka Stahl

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