Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Ackern im Marcana-Garten - auch bei diesem Projekt wirkten die Förderprogramme Stadtumbau und Soziale Stadt zusammen

20 Jahre Berliner Quartiersmanagement – eine Erfolgsgeschichte

Quartiersmanagement und Stadtumbau wirken in vielen Gebieten zusammen
März 2019

1999 startete der Berliner Senat das Quartiersmanagement (QM), kurz darauf folgte der Bund mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt. Heute gibt es 34 aktive Quartiere, 8 wurden bereits beendet. Zwischen 1999 und 2019 wurden insgesamt 472,06 Millionen Euro im Programm Soziale Stadt für Projekte und Maßnahmen ausgegeben. Neben EU- und Bundesmitteln steuerte das Land Berlin 223,60 Mio. Euro bei. Doch die Erfolgsbilanz bemisst sich nicht nur in Zahlen.

Das Quartiersmanagement setzt bei den Problemen der Menschen in den Quartieren an und sucht mit ihnen gemeinsam nach Lösungen. Handlungsschwerpunkte sind die Stärkung der Nachbarschaft, Bildung und Ausbildung sowie der Integration im Quartier. Dabei spielen nicht zuletzt Projekte zur Verbesserung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes oder die Netzwerkbildung eine wichtige Rolle.

In vielen Gebieten ist durch die Überlagerung von Förderkulissen das Zusammenwirken von Stadtumbau und Quartiersmanagement möglich und oft besonders erfolgreich. Wertvolle Synergieeffekte entstehen, wenn der Stadtumbau als investives Programm die Baumaßnahme finanziert, während die Soziale Stadt mit Schwerpunkt auf der Förderung von sozio-kulturellen Projekten im Vorfeld die intensiven Kontakte für die planungsbegleitende Bürgerbeteiligung nutzt und nach Fertigstellung der Baumaßnahme die nachhaltige und dauerhafte Nutzung gewährleistet.

Zum Beispiel gelang dies im Falkenhagener Feld, wo mit Mitteln des Stadtumbaus die Quartiersmitte Westerwaldstraße neu gestaltet wurde. Hier finden seitdem nicht zuletzt auf Initiative des Quartiersmanagements regelmäßig Veranstaltungen statt. Im Fördergebiet Kreuzberg-Spreeufer gelang die gute Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung und denkmalgerechten Erneuerung der Nürtingen-Grundschule. Die Bündelung von Mitteln der Sozialen Stadt, des Stadtumbaus und auch des Städtebaulichen Denkmalschutzes erlaubte eine umfassende bauliche Umgestaltung in relativ kurzer Bauzeit. Auch in Marzahn Hellersdorf profitieren einige Projekte von den vielseitigen Möglichkeiten des Fördermitteleinsatzes. Einige Bauabschnitte des Hochzeitsparks wurden mit Mitteln des QM finanziert. Für den Marcana-Garten gründete sich unter Federführung des Quartiersmanagements eine Akteursgruppe, die die Detailplanung koordinierte. In den mit Stadtumbau-Mitteln sanierten Quartiersschulen, wie der Marcana-Schule oder der Pusteblume-Grundschule, hat die Koordination und Unterstützung des Quartiersmanagements für die gemeinsame Stadtteilarbeit eine große positive Wirkung auf Kinder, Familien und das gesamte Quartier. 

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Viele praktische Beispiele und alle Gebiete des Quartiersmanagements 

Von: SenStadtWohn, bearb. A. Stahl

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