Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

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Lilly Stoephasius nutzt den neuen Skatepark
Die Deutsche Meisterin ist erst 11 Jahre alt
Ulrich Schmidt (mit Zettel) eröffnet mit Amtsleiter Lüthke (4. von rechts) und Hans-Jürgen Kuhn vom 1. Berliner Skateboardverein (links) den neuen Skatepark

Neuer Skatepark im Moabiter SportPark Poststadion eröffnet

Die 1.000 Quadratmeter große Anlage wurde gemeinsam mit aktiven Sportlern geplant
Dezember 2018

Trotz Niesel und Kälte sind die Sportanlagen im SportPark Poststadion am Mittag des 8. Dezember 2018 voll belegt. Dazu gehört seit diesem Tag eine besondere Attraktion nahe dem Haupteingang an der Lehrter Straße: der neue Skatepark. Er wird von Ulrich Schmidt, dem Fachbereichsleiter Sport im Bezirksamt Mitte, eröffnet. Dabei sind auch Vertreter des 1. Berliner Skateboardvereins, des "inoffiziellen Betriebsrats" der Szene. Sie hatten sich aktiv an der Konzeption beteiligt und gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten des Büros Sinai und dem Straßen- und Grünflächenamt eine sichere und attraktive Anlage für Anfänger und Fortgeschrittene geplant.

Der 1.000 Quadratmeter große Skatepark bietet Bowl- und Streetelemente, die vor Ort gegossen wurden. Sie werden von den Skateboardern und einigen wenigen BMX-Fahrern jetzt ausgiebig getestet. Bei besserem Wetter werden sich die Sportlerinnen und Sportler auf der Betonfläche drängeln. Denn die Berliner Szene ist groß und die insgesamt rund 80 Anlagen in der Stadt sind oft zu klein, veraltet oder sanierungsbedürftig.

Die neue Fläche in Moabit ist nach der Skate-Plaza im Märkischen Viertel der zweite Skatepark, der mit Fördermitteln aus dem Stadtumbau-Programm gebaut wurde. Der Platz ist ideal: Die Mauer des ehemaligen Frauengefängnisses schützt vor Lärm, ringsum schallt es ohnehin von den vielen Trainingsplätzen herüber. Nur ein Parkplatz musste weichen.

Eine kleinere Anlage in Buch wird 2019 erneuert. Auch hier beraten die Aktiven vom 1. Berliner Skateboardverein (wir berichteten).

Auch für den SportPark ist ein weiterer Bauabschnitt geplant. Dann soll der Eingangsbereich erneuert und der Weg vom Eingang bis zum Tribünengebäude barrierearm gestaltet werden. Die Planung hierfür ist in Arbeit.

Von: Anka Stahl

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