Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst mit Kindern der Kita "Ahrenshooper Spatzen"
Der Richtkranz für den Neubau hängt wettergeschützt unter dem Pultdach
Die neue Kita wird in wenigen Monaten eröffnen

Richtfest für neue Kita im Hohenschönhausener Welsekiez

Feierliche Schlüsselübergabe ist in elf Monaten geplant
Dezember 2018

Am 11. Dezember 2018 feierte der Träger pad gGmbH das Richtfest für den Neubau einer Kita in der Vincent-van-Gogh-Straße 38 im Welsekiez. Neben den Bauleuten waren Vertreter des Bezirksamts Lichtenberg, des Trägers und Kinder der Kita Ahrenshooper Spatzen dabei, einer der acht bestehenden Kitas der pad - präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich - gGmbH. Sie brachten die Gäste mit zwei Tanzdarbietungen in Schwung und durften anschließend gemeinsam mit den Erwachsenen selbst den Zimmermannshammer ausprobieren.

Ursprünglich war der Träger ausschließlich in der Jugendarbeit aktiv, erinnerte sich der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Michael Grunst, doch er freue sich über das große Engagement von pad für die Kitas im Bezirk. Denn in Neu-Hohenschönhausen werden in den nächsten Jahren rund 8.000 Wohnungen für ca. 30.000 Menschen errichtet. Der Ausbau der Kitaplätze wird also weiterhin nötig sein.

Knapp 2 Millionen Euro wird der Neubau für 75 Kinder kosten, davon 1,75 Millionen aus dem Stadtumbauprogramm. Hinzu kommen weitere Fördermittel aus dem Kitaausbauprogramm und Eigenmittel des Trägers. Man sei im Zeitplan, versicherte Dr. Wolfgang Drahs, zusammen mit Andreas Wächter Geschäftsführer der pad gGmbH. Die feierliche Schlüsselübergabe ist für November 2019 geplant.

Auf der zuvor brachliegenden Fläche wird ein zweigeschossiges Gebäude mit einem großzügigen Gartenbereich errichtet. Der winkelförmige Baukörper besteht aus zwei Bauteilen, die durch ein Treppenhaus mit Glasfront über beide Etagen verbunden sind. Die Einrichtung soll naturnah und bewegungsorientiert arbeiten und in das Wohngebiet hineinwirken. Die direkte Nachbarschaft zur Jugendfreizeiteinrichtung "Welseclub", die auch von der pad gGmbH betrieben wird, bietet gute Chancen für Synergieeffekte.

Von: Anka Stahl

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