Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Beispielhaft Vorschläge der Planer
Ideen der Jugendlichen
Die Halfpipe ist das Kernstück der jetzigen Anlage

Jugendliche planen mit beim Umbau der Skateranlage in Buch

2019 wird sie mit Stadtumbaumitteln saniert und weiterentwickelt
Oktober 2018

Jugendliche wollen sich in ihrem Kiez treffen und gemeinsam ihren Interessen nachgehen. Doch dafür gibt es zu wenig Angebote in der Stadt. Die Skateranlage in Buch ist so ein Treffpunkt, doch die Anlage ist stark sanierungsbedürftig. Im kommenden Jahr soll sie deshalb mit Stadtumbaumitteln saniert und weiterentwickelt werden.

In einem ersten Workshop am 8. Oktober sammelten die Verantwortlichen vom Bezirksamt Pankow gemeinsam mit dem beauftragten Landschaftsplaner Thomas Reif vom Büro Reif + Eberhard Landschaftsarchitekten dazu vor Ort die Ideen der Jugendlichen, die zahlreich gekommen waren. Dabei waren auch Max Ritter vom Ersten Berliner Skateboardverein e.V. sowie Sozialarbeiter von Gangway und Mitarbeiterinnen des lokalen BENN-Büros, denn gegenüber befindet sich eine Unterkunft für Geflüchtete. Moderiert wurde der Workshop von Winfried Pichierri von der Gebietsbeauftragten Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG.

In Berlin gibt es 80 Skateanlagen, doch drei Viertel davon seien nicht nutzbar, so Max Ritter. Auch in Buch gibt es erhebliche Schäden an der Halfpipe und auf der BMX-Strecke. Die Planer wollten deshalb wissen, was sich die Jugendlichen auf der Anlage wünschten. Dazu gehen die Meinungen bei weiblichen und männlichen Skateboardern, Inlineskatern und BMX-Fahrern sowie bei Anfänger*innen und Fortgeschrittenen natürlich auseinander. Fest steht auch, dass für die relativ kleine Anlage, die wegen des angrenzenden Naturschutzgebiets nicht erweitert werden kann, die Mittel begrenzt sind. Viele waren aber dafür, hier oder im benachbarten Pankepark eine offizielle Feuerstelle einzurichten, für deren Sicherheit und Sauberkeit sie selbst sorgen wollen, wie sie es auch schon im Pankepark und auf der Skateanlage tun. Im November wollen sich alle wieder treffen, um über die ersten Planungen des Büros Reif + Eberhard zu diskutieren.

Von: Anka Stahl

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