Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Ausschnitt aus der Einladung
Die Podiumsrunde
Zahlreiche Gäste waren zur Ausstellungseröffnung gekommen
Blick in die Ausstellung
Senatorin Lompscher mit Silja Korn, der Siegerin des Fotowettbewerbs

Ausstellung "Berlin gestalten – 15 Jahre Stadtumbau: Programm und Praxis" bis 30.11.

Die Eröffnung mit Podiumsdiskussion und Fotopreisverleihung fand am 28. September statt
November 2018

Seit 15 Jahren wirken die Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau in insgesamt 24 Berliner Fördergebieten. Aktuell werden Projekte in 19 Gebieten durchgeführt. In einer Ausstellung im Gebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in der Württembergischen Straße, die am 28. September von Senatorin Katrin Lompscher eröffnet wurde, kann mach sich über die Erfolge und Erfahrungen der letzten Jahre informieren.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung moderierte Sabine Slapa eine Podiumsdiskussion mit Senatorin Katrin Lompscher, dem Referatsleiter Stadtumbau im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Volker Gerhard, dem Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen von Tempelhof-Schöneberg, Jörn Oltmann, und dem Leiter des interkulturellen Zentrums Haus Babylon in Marzahn-Hellersdorf, Dr. Mekonnen Shiferaw, das zurzeit mit Stadtumbaumitteln saniert und umgebaut wird.

Über 515 Millionen Euro wurden bisher insgesamt in den Berliner Stadtumgebieten investiert und haben die Quartiere nachhaltig verändert. Senatorin Lompscher selbst hat das Programm über viele Jahre hinweg begleitet, war sie doch zu dessen Beginn Baustadträtin in Lichtenberg, als es dort noch um die Umnutzung leerstehender Kitas und Schulen ging. Die Aufgaben haben sich seitdem massiv verändert. Die Fähigkeit des Programms, auf unterschiedliche Ausrichtungen flexibel zu reagieren, wurde von den Beteiligten als großer Vorteil gewürdigt.

Zu den aktuellen Aufgaben in Berlin zählt die Einbindung von neuen Wohnquartieren in das städtische Umfeld. Dies betrifft sowohl die soziale, als auch die Verkehrs- und die grüne Infrastuktur. Ein Beispiel dafür ist das am 25. September neu hinzugekommene Gebiet "Neue Mitte Tempelhof", wo der Bau von 500 Wohnungen den Kiez langfristig tiefgreifend verändern wird. Der Stadtumbau unterstützt dabei die jetzt beginnende Quartiersentwicklung, in deren Kontext der Rück- und Neubau der bestehenden Bibliothek, des Stadtbades und der Polizeidirektion vorgesehen ist und das Rathaus Tempelhof erweitert werden soll. Damit dies nicht zu Ängsten und Unmut führt, wurde von Beginn an eine breite Einbeziehung der Betroffenen angestrebt. Im Stadtumbau stehen auch hierfür Gelder zur Verfügung, um neue Formate und Partizipationsformen zu erproben, die dann in die breite Praxis der Stadtentwicklung übernommen werden können, so Senatorin Lompscher. Volker Gerhard legt den Fokus für die je 260 Millionen Euro von Bund und Ländern für die Jahre 2018/2019 auf die Themen Klima und Verkehr.

Die Gäste der Ausstellungseröffnung erlebten auch die Preisverleihung des Fotowettbewerbs "Zeig uns Dein Berlin" anlässlich des Tages der Städtebauförderung 2018. Über die drei Siegerfotos wurde im Internet abgestimmt. Den ersten Preis erhielt Silja Korn mit ihrem Foto "Der Lichtteppich". Silja Korn ist blind und orientiert sich bei ihren Fotos unter anderem an den Geräuschen der Stadt. So ist ihr dieses außergewöhnliche Foto gelungen. Die Siegerfotos und weitere Informationen zum Fotowettbewerb finden Sie hier.

Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, sich im Foyer bei Musik, Häppchen und Getränken mit Senatorin Lompscher und den anderen Fachleuten über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Ausstellung "Berlin gestalten – 15 Jahre Stadtumbau: Programm und Praxis"

Endet am 30.11.2018, 14 Uhr
Öffnungszeiten bis dahin:
Mo bis Fr, 9 bis 17 Uhr

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Ausstellungsraum im Erdgeschoss

Von: Anka Stahl, Fotos: SenStadtWohn/Maren Schütze

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