Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Garten und Neubau der Kita Sonnengarten des Landesbetriebes Kindergärten Nordost
Geschäftsleiter Michael Witte begrüßt die Gäste der Einweihungsfeier
Kitaleiterin Jacqueline Tetzlaw führt Geschäftsleiter Witte, Staatssekretärin Sigrid Klebba (vorn links), Bürgermeister Michael Grunst (rechts) sowie weitere Gäste vom Bezirksamt durch den Neubau
Sonnensegel spenden auch der Sphinx Schatten im Sonnengarten

Kita-Neubau in Alt-Lichtenberg mit 122 Plätzen eröffnet

Der fantasievolle Garten nach Motiven des alten Ägypten wurde mit Stadtumbaumitteln geschaffen
Juli 2018

122 neue Kitaplätze für Lichtenberg – ­­am 29. Juni 2018 feierte die Kita Sonnengarten des Berliner Eigenbertriebs Kindergärten Nordost mit Verantwortlichen des Bezirksamtes und des Senats eine kleine Atempause im Ringen um ausreichend Kindergartenplätze in der wachsenden Stadt. Eingeweiht wurde ein Neubau, der die Kapazität der Kita auf 185 Kinder verdreifacht. Der Kita-Garten wurde mit Stadtumbaumitteln komplett neu gestaltet.

Seit fünf Jahren steigen die Kinderzahlen in Berlin kontinuierlich an. "Lichtenberg wächst nicht nur, es boomt. Das ist etwas, wovon wir vor 20 Jahren träumten", so Bezirksbürgermeister Michael Grunst in seiner Rede. 2028 werden im Bezirk 2.000 Kinder mehr leben als heute, und sie alle brauchen einen Platz in der Kita und später in der Schule. Das treibt vielen Verantwortlichen ernste Sorgenfalten auf die Stirn.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres hatte am selben Tag zum Kitagipfel eingeladen, um gemeinsam mit Trägern, Bezirken und Ausbildungsstätten Lösungsmöglichkeiten zu vereinbaren. Denn knapp sind nicht nur die Häuser, sondern auch das Personal. Sigrid Klebba, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, kam direkt vom Kitagipfel zur Einweihungsfeier und berichtete den Gästen von den Ergebnissen. Gastgeber Michael Witte, Pädagogischer Geschäftsleiter des Landesbetriebes "Kindergärten NordOst", seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Kitaleiterin Jacqueline Tetzlaw, und auch die Beschäftigten- und Elternvertreterinnen waren gespannt, was sich in den nächsten Wochen und Monaten in Sachen Ausbildung und Bezahlung tun soll.

Architektin und Architekt des Sonnengartens, Mandy Dittmann für den Neubau, und Jörg Hollricher für den Garten, haben ihrerseits einen großen Beitrag geleistet. Das wurde beim Rundgang durch den ausnahmsweise für diesen Nachmittag kinderlosen Neubau deutlich. Bereits Anfang Mai war der Baulärm durch Kinderlärm abgelöst worden, zurzeit verteilen sich 108 Kinder auf den sanierten Alt- und den Neubau. Nach und nach werden weitere 77 Kinder hinzukommen, damit ist dies eine der größeren Kitas im Bezirk. Auch in der Beliebtheitsskala könnte sie weit oben landen, denn neben den freundlichen Gebäuden wird der Garten bei Eltern und Mitarbeitenden punkten.

Der erfahrene Gartenarchitekt Jörg Hollricher hat sich bei seinem Entwurf vom Kita-Namen Sonnengarten inspirieren lassen und schuf eine vielfältige Spiellandschaft mit Elementen des alten Ägypten. Die Höhensprünge des Geländes nutzte er für die Einteilung des gut 3.000 Quadratmeter großen Geländes für kleine und größere Kinder. Hohe Bäume spenden Schatten, ein Hügel mit Wasseranschluss ist ideal für sommerliche Wasserspiele. Zu den Höhepunkten zählt für die Größeren sicher auch das Fußballfeld, das in einer Senke liegt und so das Spiel der anderen nicht stört.

Aus dem Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA 1) wurde der Neubau für 122 Kinder von 0 bis 6 Jahren mit 2 Millionen Euro finanziert, insgesamt betrugen die Baukosten knapp 3,2 Millionen Euro. Die Neugestaltung des Gartens wurde mit 436.000 Euro aus dem Stadtumbauprogramm finanziert.

Von: Anka Stahl

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