Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Schulleiterin Marina Kutzke als Witwe Bolte mit Namensgeber Wilhelm Busch
Stadtrat Gordon Lemm freut sich über die gelungene Gestaltung
Zu Gast: Hendrik Hübscher von der Senatsverwaltung
Schulstunde mit Versen von Wilhelm Busch
Postkarten im Marzahner Himmel

Marzahn: Dieses war der vierte Streich …

Die Wilhelm-Busch-Grundschule feiert zünftig die Eröffnung ihres neuen Schulhofes
Juni 2018

Dass der festliche Abschluss eines Stadtumbauprojekts in eine Lehrstunde über die Streiche von Max und Moritz mündet, war selbst für „geübte“ Akteure aus Politik und Verwaltung eine Überraschung – wie auch das ganze Fest an diesem 27. Juni, 5 Tage vor den Sommerferien 2018. Es ist zu spüren, dass sich die Wilhelm-Busch-Grundschule stark mit dem Namensgeber identifiziert. Dieses Band zum Dichter ist mit dem neuen Schulhof sogar noch enger geworden, denn Schülerschaft und Pädagogen hatten sich ein grünes Busch-Klassenzimmer auf dem südlichen Schulhof gewünscht – und es bekommen, weil die Architektin sich weitreichend auf die künftigen Nutzerinnen und Nutzer einließ.

So beginnt das rauschende Fest mit Witwe Bolte, die nach verschwundenen Biohühnern sucht und sich später als Schulleiterin Marina Kutzke entpuppt. Daraufhin lauschen die etwa 500 Schülerinnen und Schülern einer Open-Air-Unterrichtsstunde, wie sie Lehrer Lämpel im Märchenbuch wohl gern erlebt hätten. Mädchen und Jungen der 3. Klasse haben den „vierten Streich“ einstudiert und bringen mit ihren lustigen Streichen den Schulhof zum Toben.

Großen Beifall gibt es auch von den anwesenden Gästen, etwa von Manuela Schmidt, Mitglied des Abgeordnetenhauses, vom Bildungsstadtrat Gordon Lemm sowie vom Gruppenleiter für den Fachbereich Stadtumbau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Hendrik Hübscher. Letztere fassen in ihren kurzen Ansprachen noch einmal die Erfolgsgeschichte des neuen Schulhofes zusammen und würdigen die Unterstützung von Eltern, Lehrenden und Kindern. Die üppige Summe von 650.000 Euro aus dem Stadtumbau-Programm machte es möglich, dass einige Träume wahr geworden sind: etwa die Wasser-Skulpturen von Max und Moritz vor der Schule, die interessanten Klettergerüste oder der Bolzplatz mit Tartanbelag. Wie wohl sich die Kinder in dieser Marzahner Schule fühlen, wird deutlich, als der Marzahner Schülersong angestimmt wird und alle im Takt die Hüften schwingen.

Daran anschließend kommt den beiden – gar nicht bösen – Buben die wichtigste Aufgabe des Tages zu: Max und Moritz dürfen – mit jeweils einer Schere ausgestattet – das Band zum nördlichen Schulhof durchschneiden und ihn damit eröffnen. Die beiden machen dies mit Bravur und dann stürmen die Kinder der 1. bis 3. Klasse zu den großen Max-und-Moritz-Figuren. Auf Kommando lassen sie ihre bunten Ballons in den herrlichen Sommerhimmel steigen, daran befestigt eine Grußkarte der Schule. Klatschen, Jubeln, Erleichterung: Gäste und Beteiligte strahlen, weil alles wie am Schnürchen läuft. Und Witwe Bolte kann überhaupt nicht meckern, sondern lobt die neue Graffiti-Wand und den Schulgarten. Beides wurde unter aktiver Beteiligung der Kinder verwirklicht. Die freuen sich wie Bolle auf die Sommerferien und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf über einen neuen Leuchtturm in der Bildungslandschaft. Falls Ihnen in den nächsten Tagen ein Ballon mit Postkarte entgegen flattert, schicken Sie diese doch gern mit einem Gruß an die Schule zurück! Antwort gibt es aber erst nach den Ferien - wir sind dann mal weg!

Von: Bianka Gericke / Redaktion Stadtumbau

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