Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Blick auf den Bolzplatz Hanns-Eisler-Straße 6 vor der Sanierung
Heidi Rusteberg, Stadtentwicklungsamt Pankow, Stephanie Leschka und Cathleen Koroschetz BSM mbH, und Landschaftsarchitektin Claudia Vogel (von links)
Rege Diskussion unter den Anwohnenden

Bolzplatz im Wohngebiet soll leiser werden

Mit der Sanierung 2018 wird auch der Vorplatz neu gestaltet
Februar 2018

Am 15. Februar kamen mehr als 30 Interessierte zur Informationsveranstaltung in den Quartierspavillon im Mühlenkiez. Es ging um den Bolzplatz an der Hanns-Eisler-Straße 6, der von den Jugendlichen trotz seines maroden Belags gern genutzt wird, doch in den umliegenden Wohnblöcken nicht selten für Ärger sorgt. Zehn Tage zuvor hatte es eine Jugendbeteiligung mit den Nutzern des Klubs Atelier 89 zum gleichen Thema gegeben.

Zu Beginn erläuterte Heidi Rusteberg vom Stadtentwicklungsamt Pankow noch einmal die Ziele und Vorhaben des Stadtumbaus im neuen Gebiet Greifswalder Straße. Sie waren auf mehreren Bürgerforen diskutiert und im Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK dokumentiert worden (Link zum ISEK als PDF).

Der Bolzplatz wurde in diesem Rahmen als erstes bauliches Projekt festgelegt, so Petra Lisker, die als eine von zehn Bürger*innen am ISEK mitgearbeitet hat. Demnächst geplant sind auch ein Grün- und Freiraumkonzept für das ganze Gebiet sowie die punktuelle Überarbeitung des beliebten Einsteinparks. Für beide Vorhaben ist die intensive Beteiligung aller Betroffenen geplant – für das Konzept ab dem Frühsommer und für den Einsteinpark ab dem 5. Mai, dem Tag der Städtebauförderung.

Die selbstständige Landschaftsarchitektin Claudia Vogel, Cathleen Koroschetz und Stephanie Leschka vom Gebietsmanagement der BSM und Heidi Rusteberg stellten die Vorplanungen für die Sanierung des Bolzplatzes und des kleinen Vorplatzes vor und fragten nach Aspekten und Wünschen, die aus Sicht der Anwohnerinnen und Anwohner zusätzlich berücksichtigt werden müssten.

Der kaputte Kunststoffbelag des Platzes soll erneuert werden. Wichtig für die Anwohner: Ein neuer Ballfangzaun wird mit Schallpuffer ausgerüstet; auch die neuen Herkules-Netze für die Fußballtore versprechen deutlich weniger Lärm im Wohngebiet als bisher.

Neben dem Bolzplatz soll auf dem zurzeit kaum genutzten kleinen Vorplatz eine Aufenthaltsfläche für alle entstehen. Im Gespräch sind Sitzmöglichkeiten in verschiedenen Höhen und Farben, Baumpflanzungen und Beete mit Stauden und niedrigen Gehölzen sowie Bodenspiele. Hohe Sträucher sollen nicht mehr gepflanzt werden, um keine neuen dunklen Ecken entstehen zu lassen. Die 1.700 Quadratmeter große Fläche wird noch in diesem Jahr mit 280.000 Euro aus dem Stadtumbauprogramm erneuert.

Von: Anka Stahl

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