Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Junge Mütter mit ihren Babys gehören zum Stammpublikum des Familienzentrums
Die Erlebniswelt Tier und Natrur kooperiert mit dem Familienzentrum
Jugendstadträtin Heike Schmitt-Schmelz, Bürgermeister Reinhard Naumann, Leiterin Julia Schmaußer, Erzieherin Elisabeth Reichert und Psychologin Silvia Bonapace
Im Familiencafé ist Platz zum Plauschen und Spielen
Der Hof bietet ebenfalls Gelegenheit für Gespräche

Startermaßnahme des Stadtumbaus im Charlottenburg Norden erfolgreich abgeschlossen

Neues Familienzentrum Jungfernheide zog bei der feierlichen Eröffnung viele Gäste an
Januar 2018

Das zweiflügelige Klinker-Gebäude am Heckerdamm konnte die Menschen kaum fassen: Am 26. Januar 2018 wurde das Familienzentrum Jungfernheide am neuen Standort feierlich eröffnet. Mehr als hundert Gäste waren gekommen: Mütter mit Kindern vom Säuglings- bis ins Grundschulalter, auch ein paar Väter waren dabei. Unter den Besuchern waren auch der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Oliver Schruoffeneger, so manche Aktive aus der Verwaltung und einige Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung. Auf dem Hof der ehemaligen Revierunterkunft des Grünflächenamtes werden sie mit bunten Luftballons am Geländer der neuen Zugangsrampen empfangen. Über einer Feuerstelle hängt ein Kessel mit Kürbissuppe. Die Kinder drängen sich um einen mobilen Kaninchenstall der Erlebniswelt Tier und Natur, einer kooperierenden Einrichtung, die unweit von hier in der Jungfernheide zuhause ist.

Das Familienzentrum musste seinen alten Standort am Halemweg aufgeben, um Baufreiheit für die dortigen Schulneubauten zu schaffen. Seit dem Spätherbst 2017 ist die Einrichtung nun in der ehemaligen Mitarbeiterunterkunft des Grünflächenamtes an der Kreuzung Heckerdamm/Kurt-Schumacher-Damm beheimatet.

Drinnen sammeln sich die Menschen im Erdgeschoss, wo ein Kuchenbuffet, Kaffee und Kakao auf die Gäste warten. Im Obergeschoss und in einem Nebenraum bieten Honorarkräfte Bewegungsspiele und kreatives Gestalten an, junge Mütter und ihre Krabbelkinder knüpfen Kontakte im zweiten Bewegungsraum, während Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Jugendstadträtin Heike Schmitt-Schmelz ihre Reden halten. Ganz offenbar wird dieses Angebot hier dringend gebraucht und die Menschen nehmen das Haus nach einigen Monaten des Neuaufbaus mit Kursen und offenen Angeboten nun wie selbstverständlich in Besitz.

Bezirksbürgermeister Naumann erinnert daran, dass man seit vielen Jahren um Fördermittel für den Charlottenburger Norden gerungen habe. Nun ist es endlich soweit: Mit der Aufnahme in die Förderkulisse des Stadtumbaus können dringend benötigte Projekte angegangen werden. Das Familienzentrum ist das erste greifbare Ergebnis dieser Förderung. Reinhard Naumann ist in Charlottenburg-Nord aufgewachsen und kennt die Probleme vor Ort. Aber er kennt auch die Vorzüge - einer der größten Parks von Berlin liegt direkt vor der Tür. Er wünscht den großen und kleinen Besuchern viel Freude und den Mitarbeiterinnen, Honorarkräften und Ehrenamtlichen um Leiterin Julia Schmaußer gutes Gelingen.

Der mit 440.000 Euro geförderte Umbau umfasste den Einbau eines Aufzuges und zweier Rampen, um den Zugang mit Kinderwagen zu erleichtern und Barrierefreiheit herzustellen. Mit zwei Fluchttreppen wurde das Haus den aktuellen Brandschutznormen angepasst. Außerdem wurden Sanitäranlagen und Elektroanschlüsse erneuert und Grundrisse zugunsten der neuen Nutzung verändert. So gibt es jetzt zwei Bewegungsräume im Dachgeschoss, ein Familiencafé, je einen separaten Büro- und Personalraum und einen Raum für die Kinderwagen.

Das Familienzentrum des Trägers Stadtteilverein Tiergarten e. V. wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert. Es macht Angebote zur Bildung, Beratung und Freizeitgestaltung für Familien mit Kindern bis acht Jahre. Dazu gehören offene Treffen, aber auch Kurse und Einzelberatung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Famiienzentrums Jungerfernheide.

Von: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf u. Anka Stahl, Fotos: Anka Stahl

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