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Nachhaltige Erneuerung: Fördergebiet Prenzlauer Berg

Wettbewerb zur künstlerischen Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals


Das Ernst-Thälmann-Denkmal in Prenzlauer Berg wurde 1986 im Auftrag der DDR-Regierung errichtet. Als zentrales Monument dominiert und strukturiert es das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park. Seit 2014 steht das gesamt Wohngebiet unter Denkmalschutz. Die Bewohnerschaft hat sich verjüngt, die Ansprüche an den gesamten Park verändern sich. Viele Zugezogene aus der jüngeren Generation kennen die historische Bedeutung des Denkmals sowie der Person Thälmanns nicht. In einem vom Bezirk Pankow ausgelobten Wettbewerb waren Künstlerinnen und Künstler dazu eingeladen, Vorschläge zur Kommentierung des Denkmals zu entwickeln. Zur Vorbereitung fand am 27. November 2018 ein öffentliches Kolloquium statt.

Thema des Wettbewerbs war die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Ernst-Thälmann-Denkmals. Gefragt waren innovative künstlerische Konzepte, die zu einer Belebung des Ortes beitragen und das Denkmal und den Platz beleben.

Der zweiphasige Kunstwettbewerb richtete sich an professionelle Künstler*innen und Teams. In der ersten Phase waren Ideenskizzen und konzeptionelle Überlegungen gefordert. In der zweiten Phase wurden zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, ihre Ideen als Realisierungsentwürfe auszuformulieren. Am 17. September wurden zwei Entwürfe mit einem 2. Preis aus­gezeichnet und zwei Entwürfe mit einer Anerkennung gewürdigt. Der Beitrag „VOM SOCKEL DENKEN“ der Berliner Künstlerin Betina Kuntzsch erhielt die Empfehlung zur Realisierung.

Der Entwurf sieht vor, auf dem Denkmalplatz fünf farbige Betonelemente im Maßstab des Denkmalssockels zu platzieren. Sie lockern die strenge Struktur des Platzes auf, ziehen Besucher*innen an und laden zum Verweilen ein. Die Beschriftung der Sockel mit Schlagwörtern schafft inhaltliche Bezüge zum Denkmal und seinem historischen Hintergrund und weckt Interesse, sich mit dem Ort intensiver auseinanderzusetzen. Einen wesentlichen Teil des Entwurfs bilden Filmessays, die das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und die verschiedenen Betrachtungsweisen würdigen. Die Filme werden über QR-Codes vor Ort abrufbar sein. Einer der Kurzfilme soll gemeinsam mit Anwohner*innen und Nutzer*innen des Thälmann-Parks erarbeitet werden.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden 2020 in einer Ausstellung präsentiert. Der zur Realisierung empfohlene Entwurf soll bis Ende 2021 umgesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die umfassende Sanierung des Denkmals geplant.

Quelle: Bezirksamt Pankow, bearb. A. Stahl
Stand: September 2020
Der zur Umsetzung empfohlene Entwurf von Betina Kuntzsch

Informationen

Adresse:

Ernst-Thälmann-Denkmal
Greifswalder Straße 52
10405 Berlin
Pankow

Auftraggeber/Bauherr:

Bezirk Pankow

Gesamtkosten:

Durchführung Wettbewerb: 100.000 EUR aus dem Programm Stadtumbau

Wettbewerbszeitraum:

2019 bis 2020

größere Kartenansicht
AktuellAbgeschlossen

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Ansprechpartner

Forchmann, Cornelia
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Tel: (030) 90139 4865
Heredia, Oliver
Bezirksamt Pankow von Berlin, Stadtentwicklungsamt
Tel: (030) 90295 3132
Holtkamp, Sebastian

Tel: (030) 885 914 33

Projekt-News

September 2020

Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals entschieden

August 2019

Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals in Prenzlauer Berg

November 2018

Prenzlauer Berg: Kommentare zu einem Monument gesucht

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