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Nachhaltige Erneuerung: Fördergebiet Brunsbütteler Damm/Heerstraße

Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Straßenraum zwischen Pillnitzer Weg und Weinmeisterhornweg


Die Großsiedlung Heerstraße Nord ist in den 1960er- bis 1980er-Jahren sehr autofreundlich gebaut worden. Breite Straßen umfassen oder zerschneiden sowohl die Rudolf-Wissell-Siedlung als auch die Obstalleesiedlung westlich und östlich des Staakener Zentrums. Wegen fehlender Querungs­möglichkeiten sind viele soziale Einrichtungen insbesondere für ältere Menschen und Kinder nur schwer erreichbar.

Mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm sollen der Fußverkehr gefördert und Zugangsbarrieren zwischen den einzelnen Siedlungsteilen abgebaut werden. 2017/18 wurde dazu ein Verkehrskonzept erarbeitet. Ab 2019 werden zehn kleinere Maßnahmen sowie der Umbau eines Knotenpunktes realisiert. Dadurch sollen die Querungs­möglichkeiten stark frequentierter Straßen verbessert, Barrieren für Fußgänger abgebaut und die Schulwege sicherer gestaltet werden. Ziel ist es auch, die Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs zu reduzieren.

Mit dem Verkehrsgutachten wurden die Gefahrenstellen untersucht und Verbesserungen wie Bordsteinabsenkungen, Gehweg­­vor­streckungen, Fußgängerüberwege und Beleuchtung vorgeschlagen. Als Grundlage wurden Verkehrsströme von Pkw, Lkw und Zweirädern ermittelt, die aktuellen Parksituation analysiert, eine Fußgängerzählung an relevanten Knotenpunkten durchgeführt und daraus Vorschläge für Querungs­möglichkeiten und zur Reduzierung der Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs abgeleitet. Auch der sogenannte Schleichverkehr wurde untersucht, um ihn nachhaltig aus dem Quartier zu verdrängen.

Am 21. November 2017 stellte das beauftragte Planungsbüro VCDB in einer öffentlichen Quartiersratssitzung die Ergebnisse der Verkehrs­zählung sowie erste Lösungsansätze zur Umstrukturierung des Straßenraums vor. Am 27. November 2018 wurden die geplanten Maßnahmen im Rahmen einer Bürgerwerkstatt im Gemeinwesenverein Heerstraße präsentiert.

Ab 2019 werden drei Mittelinseln, fünf Gehweg­vor­streckungen und vier Bordsteinabsenkungen gebaut. Die umfassende Umgestaltung des Knotenpunkts Blasewitzer Ring, Sandstraße und Obstallee wird als letzter Bauabschnitt 2021 realisiert. 

Quelle: Bezirksamt Spandau, bearb. A. Stahl
Stand: Juli 2020
Parksituation vor der ev. Kirchengemeinde zu Staaken

Informationen

Adresse:

Bereich Pillnitzer Weg, Maulbeerallee, Blasewitzer Ring, Obstallee, Sandstraße, Weinmeisterhornweg (von Wilhelmstraße bis Semmelländer Weg)
13593 Berlin
Spandau

Auftraggeber/Bauherr:

Bezirksamt Spandau

Planung:

VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH

Gesamtkosten:

Gutachten: 49.452 EUR
Realisierung: 689.000 EUR, aus dem Programmen Stadtumbau u. Nachhaltige Erneuerung

Erarbeitung Konzept:

2017-2018

Realisierung:

2019 bis 2021

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AktuellAbgeschlossen

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Ansprechpartner

Blank, Rainer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Tel: (030) 90139 4863
Bathmann, Franziska
Bezirksamt Spandau von Berlin
Tel: (030) 90279 2642
Hoffmeister, Ralf
Stadtkontor - Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH

Projekt-News

November 2018

Brunsbütteler Damm/ Heerstraße: Weit in die Zukunft denken

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