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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Der Entwurf „VOM SOCKEL DENKEN“ von Betina Kuntzsch erhielt von der Jury eine Umsetzungsempfehlung
Das Denkmal an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg erhält eine künstlerische Kommentierung

Kunstwettbewerb zur Kommentierung des Ernst-Thälmann-Denkmals entschieden

Realisierungsempfehlung für den Entwurf „VOM SOCKEL DENKEN“ von Betina Kuntzsch
September 2020

Der deutschlandweit offene, zwei­phasige Kunst­wett­bewerb des Bezirksamtes Pankow zur kritischen Aus­einander­setzung mit Geschichte und Gegen­wart des Ernst-Thälmann-Denkmals ist entschieden. Die künst­lerische Kommen­tierung soll dazu dienen, Fragen auf­zu­werfen, zu irritieren und zur Diskussion anzuregen. Gesucht waren innovative künst­lerische Konzepte, die zu einer Belebung des Ortes beitragen und das Denk­mal und den Platz­ beleben. Im Zusammen­hang mit der künstlerischen Kommen­tierung sollen den Besucher*innen des Ortes auch Informa­tionen zum histori­schen Kontext ange­boten werden.

An dem anonym durch­geführten Einladungs­wettbewerb, der aus dem Programm Stadtumbau / Nachhaltige Erneuerung finanziert wurde, beteiligten sich in der 1. Phase 110 Künstler*innen. Im November 2019 wählte das Preis­gericht zehn Arbeiten aus und forderte die Verfasser*innen auf, ihre Ideen und Konzepte als Realisierungs­entwurf auszuformulieren. Das Preisgericht tagte nun in gleicher Besetzung am 17. September 2020. Im Ergebnis dieser Sitzung wurden zwei Entwürfe mit einem 2. Preis aus­gezeichnet und zwei Entwürfe mit einer Anerkennung gewürdigt. Einer der zweiten Preise, der Beitrag „VOM SOCKEL DENKEN“ der Berliner Künstlerin Betina Kuntzsch, erhielt die Empfehlung zur Realisierung. Einen ersten Preis gab es nicht. Alle Wettbewerbsbeiträge werden im vierten Quartal 2020 in einer Ausstellung präsentiert.

Der Entwurf „VOM SOCKEL DENKEN“ sieht vor, auf dem Denkmalplatz fünf vielfach nutzbare, farbige Betonelemente zu platzieren, die den Denkmalssockel in verkleinertem Maßstab abbilden. Über die Beschriftung der Sockel mit poetischen Schlagwörtern werden Bezüge zum Denkmal und seinen historischen Hintergründen hergestellt und ein Interesse geweckt, sich mit dem Ort intensiver auseinanderzusetzen. Einen wesentlichen Teil des Entwurfs bilden Filmessays, die die Thematik aus verschiedenen Perspektiven beleuchten, verschiedene historische Betrachtungsweisen erlauben und zugleich einen Gegenwartsbezug herstellen. Die Filme werden über QR-Codes vor Ort sowie über weitere Möglichkeiten, z.B. als Download oder DVD, zugänglich gemacht. Einer dieser Kurzfilme soll gemeinsam mit Anwohner*innen und Nutzer*innen des Thälmann-Parks erarbeitet werden. 

Die Bandbreite der Filmbeiträge reicht von der Geschichte des Areals über den umstrittenen Abriss der Gasometer und alternative Nutzungsformen bis zur Denkmalsetzung 1986, von der historischen Person Ernst Thälmann bis zur Kulturfigur in der DDR. 

Der Entwurf soll bis Ende 2021 umgesetzt werden. 

Von: Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur, Grafik: Betina Kuntzsch, Foto: Anka Stahl

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