link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.
 link Fragen zum Coronavirus? Nutzen Sie auch den Chatbot Bobbi!
download Infoblatt: So reduzieren Sie das Infektionsrisiko / Reduce the risk of infection with the coronavirus! /
    Koronavirüs enfeksiyonu risklerini azaltalım! / Снизить риск заражения коронавирусом! / ! تقليل مخاطر العدوى بفيروس كورونا


     

 

Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Von Kindern ausgedacht: der Paradiesgarten
… mit einer Schaukel zum Entspannen
und einem Trampolin für hohe Sprünge.
Historisches wurde bewahrt: hier das Denkmal für die gefallenen Spartakuskämpfer

Frankfurter Allee Nord: Spielplätze im Rathauspark Lichtenberg sind fertig

Die Spielplätze wurden fünf Monate früher fertig, als geplant
Juli 2020

Der Bezirk Lichtenberg – bereits mehrfach für seine innovativen Ideen und sein hohes Bautempo gelobt – sorgt zum wiederholten Male für positive Schlagzeilen: Am 17. Juli konnte der größte Teil des Lichtenberger Rathausparks an der Ecke Frankfurter Allee/ Möllendorffstraße für die Nachbarschaft vorfristig übergeben werden. Mitten in den Sommerferien ist das für die Kinder aus dem Kiez eine willkommene Nachricht, denn die beiden neuen Spielplätze sind mehr als ein Ersatz für den zurzeit gesperrten Spielplatz in der Parkaue gegenüber, wo in diesen Tagen die Instandsetzung beginnt.

Hier im Rathauspark finden sie zwei altersgerechte Plätze, an denen viele Kinder selbst mitgeplant haben. 2018 votierten Kinder aus den umgebenden Schulen und Kitas für den Paradies-Spielplatz ab 6 Jahre und den Schlangengarten für die Kleinsten. Ihre Ideen haben der Spielplatzdesigner Tilman Stachat und der Landschaftsarchitekt Marcel Adam in bewährter Zusammenarbeit mit der Berliner Garten- und Landschaftsbaufirma Otto Kittel GmbH sowie dem Lichtenberger Straßen- und Grünflächenamt in die Realität übersetzt und damit ein besonderes Schmuckstück geschaffen. Planung und Neugestaltung wurden durch Mittel aus dem Programm Stadtumbau (neu: Nachhaltige Erneuerung) möglich. 

Mit Sicherheit wird dieser 1,8 Hektar große Park mit seinem üppigen Baumbestand für viele Anwohner*innen und Mitarbeiter*innen der benachbarten Büros und Geschäfte nach der behutsamen Aufwertung wieder ein wichtiger Erholungsort werden. Die historischen Elemente wurden in die Neugestaltung des Park einbezogen – etwa das historische Grabkreuz für Luise Loeper, die Skulpturengruppe von Emerita Pansowová oder die „Blutmauer“ aus Klinkersteinen, die an die Ermordung von 12 Spartakuskämpfern erinnert. Grundlegend überarbeitet wurden dagegen die schadhaften Wege und das Regenwassermanagement.

An vieles wurde gedacht: an Picknick-Tische für die Pause, an Liegen zum Chillen oder an barrierefreie Zugänge von allen Seiten. Die Bänke sind keine Neuanschaffungen; sie wurden im Sinne der Nachhaltigkeit wieder aufgearbeitet, zum Teil mit zusätzlichen Armlehnen versehen – hilfreich für Menschen mit Beeinträchtigungen – und als Blickfang leuchtend orange lackiert. Das schafft Farb-Akzente, die das Grünflächenamt mit seinen Blumenbeeten ergänzt hat.

Die beiden Spielplätze sind umgeben mit einem Fallschutzbelag aus synthetischem Kautschuk (EPDM). Für die Spiel- und Klettergeräte auf hellem Ostsee-Sand verwendete der Designer ausschließlich einheimische Hölzer. Neben dem großen Klettergerüst befinden sich Trampolinkissen zum Springen, zwei künstliche Hügel – oft gewünscht zum Fangespiel – und die von den Jugendlichen favorisierte Insel zum Chillen.

Bleibt zu ergänzen, dass nach dem Anwachsen der Rasensaat auch der nördliche Bereich des Parks mit den großen Liegen zur Erholung freigegeben wird – ebenso wie der neue Eingang von dem tiefer liegenden Stefan-Heym-Platz. Die dafür nötige Wegerampe will die Wohnungsbaugesellschaft Howoge nach dessen Fertigstellung auf ihre Kosten errichten und damit für die neuen Mieter*innen einen direkten Weg ins Grüne ermöglichen.

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Projektinformationen

Logo Europäische UnionLogo Bundesministerium des Innern, für Bau und HeimatLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung