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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Der neue Wasserspielplatz gehört zur Freizeitfläche hinter dem sanierten Hauptgebäude der Grundschule am Bürgerpark
Die Führung, geleitet von Anne Arand und Diana Hasler, begann im Schul-Kiez-Zentrum
Hauptgebäude und Schul-Kiez-Zentrum. Der Hof ist noch Baustelle.
Das Gründach des Schul-Kiez-Zentrums, der grüne Ergänzungsbau und die Baustelle des Pausenhofes
Die Sporthalle wurde 2018 saniert und umgebaut
Am Baumhaus haben viele Kinder mitgearbeitet

Grundschule am Bürgerpark in Marzahn präsentierte sich mit Schul-Kiez-Zentrum, Hauptgebäude und Sporthalle zum Tag der Architektur

Ein Teil der Außenanlagen wird im Sommer mit Fördermitteln fertiggestellt
Juni 2020

Seit 2015 arbeiten auf dem Gelände der Grundschule am Bürgerpark nicht nur Pädagog*innen sondern auch jede Menge Bauleute. Es begann mit dem aus Stadtumbau­mitteln finanzierten Ergänzungsbau (MEB), es folgten die umfangreiche Sanierung des Hauptgebäudes 2016 bis 2019, der Neubau des Schul-Kiez-Zentrums 2017/18, das beide Gebäude verbindet, sowie 2018/19 die Sanierung der Sporthalle. Aktuell werden die Außenanlagen neu gestaltet; ein großer und wichtiger Teil – die Sportanlagen und der Bereich für die ergänzende Betreuung – ist fast fertig und kann ab Anfang August genutzt werden.

Zum Tag der Architektur am 27. Juni 2020 präsentierten die Architektinnen Anne Arand und Diana Hasler vom Ingenieurbüro Weber / Architekturbüro Diana Hasler sowie Schulleiterin Ute Ebel einer kleinen Gruppe von Interessierten sichtlich stolz die Ergebnisse. Denn die jahrelangen Anstrengungen haben sich gelohnt: Entstanden ist ein moderner Schulkomplex, der beste Voraussetzungen für vielfältige Lernformen bietet und in Sachen Architektur und Nachhaltigkeit hohe Standards setzt. Dies sei mit der schönste Schulstandort im ganzen Bezirk, ist Schulleiterin Ute Ebel überzeugt.

Die rund 90-minütige Führung begann im Schul-Kiez-Zentrum, einem Neubau, den sowohl die Schule, als zunehmend auch Gremien und Initiativen aus dem Quartier nutzen, u.a. das BENN-Team Blumberger Damm. Der hohe und natürlich belichtete und belüftete Saal bietet Platz für eine Bühne und 140 Plätze für Veranstaltungen. Die moderne Küche wird auch für Arbeitsgemeinschaften und den Freizeitbereich genutzt.

Das Gebäude kombiniert Beton- und Holzbauweise. Die Deckenelemente des Flachdachs, die Fassadenbekleidung und die tragenden Elemente der Pfosten-Riegel-Glasfassaden sind zum Beispiel aus Holz. Außenjalousien, Sonnenschutzglas sowie eine automatische Nachtlüftung über Oberlichter und einbruchsichere Klappen und auch die schweren Sichtbetonbauteile der Wände, Stützen und Riegel sorgen für angenehme Raumtemperaturen. Akustikelemente unter der offenen Dachkonstruktion setzen zusätzliche optische Akzente in den Farben, die alle Gebäude der Schule gestalterisch verbinden: Dominierend ist neben natürlichem Grau-Beige das Grün aus dem Logo der Schule, einem Baum. Er ist – künstlerisch verfremdet durch die Siegerin des Kunstwettbewerbs, Christine Rusche – auch am Giebel des Hauptgebäudes erkennbar. Nachhaltigkeit ist Programm, das Schul-Kiez-Zentrum und der Verbindungsgang erhielten deshalb auch ein Dach mit extensiver Begrünung, die sich vom Hauptgebäude aus bewundern lässt, wo die Führung fortgesetzt wurde. 

Dort lernen die Klassen 4 bis 6, nachdem sie die ersten drei Schuljahre im Ergänzungsbau verbracht haben. Im Hauptgebäude befinden sich auch die Fachräume, die Werkstätten für Ton- und Holzbearbeitung, die Lern­werkstätten und die Räume für die Lehrkräfte sowie die Verwaltung. Das Grundgerüst des Plattenbaus der Reihe SK Berlin/POS 76 blieb erhalten, das strenge Raster wurde jedoch durch die Gestaltung der neuen, hinterlüfteten Fassade aufgelockert. Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wurde ein Anbau mit Aufzug und barrierefreien Sanitäranlagen ergänzt.

Auch in der 2019 fertiggestellten Sporthalle finden sich die kräftigen Töne von Grün und Gelb, die in der Schule den Ton angeben. Für die Fenster der Sporthalle wurde ein Kapillarglas verwendet, um eine blendfreie natürliche Belichtung ohne äußeren Sonnenschutz zu erhalten. Eine weitere Besonderheit sind die beiden Galerien im Obergeschoss, von denen aus sich das Geschehen in der Halle beobachten lässt. Dafür wurden zwei Wandfelder entfernt und ein Metallgewebenetz angebracht.

Die Außenanlagen, entworfen vom Potsdamer Büro Protzmann und Wegwerth, waren noch nicht zur Besichtigung vorgesehen: Vor und hinter dem Schul-Kiez-Zentrum sind die großen Pausenflächen bereits planiert. Die Sportanlagen sowie der Freizeitbereich sind fast fertig. 2021 sollen dann auch die beiden großen Pausenbereiche mit neuen attraktiven Angeboten wieder für die Kinder zur Verfügung stehen. Damit kommt die Sanierung und Neugestaltung des gesamten Schulstandorts zum Abschluss, die 2015 mit der Errichtung des Ergänzungsbaus begann. Für Konzeption, Bau und technische Ausstattung flossen Mittel aus den Programmen Stadtumbau (MEB und Außenanlagen), BIQ – Bildung im Quartier – (Schul-Kiez-Zentrum), FEIN – Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften – (Schul-Kiez-Zentrum), dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm (SSSP) des Landes Berlin (Sporthalle) sowie Investitionsmittel des Bezirks (Hauptgebäude, Schul-Kiez-Zentrum).

Von: Text u. Fotos: Anka Stahl

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