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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Im Anton-Saefkow-Park ist neben Joggen und Tischtennis nun auch Krafttraining möglich
Der Gedenkstein für den Antifaschisten Anton Saefkow erhielt wieder einen würdigen Rahmen
Das Umfeld des Gedenksteins vor der Neugestaltung
Trainingsgeräte an der beliebten Joggingstrecke und ein neuer Zugang zum Spielplateau
Kein entspanntes Picknick möglich - trotz wöchentlicher Leerung nimmt der Müll vom illegalen Grillen überhand

Stadtnatur für Mensch und Tier: der erneuerte Anton-Saefkow-Park

Zusätzliche Angebote für Sport, Spiel und Erholung gliedern sich harmonisch in den Park ein
Mai 2020

Es ist früh, die Nachtigall tönt laut aus dem wilden Gebüsch am Wegrand. Frühaufsteher*innen joggen oder gehen spazieren. Der Anton-Saefkow-Park in Prenzlauer Berg ist ein Paradies für Mensch und Tier, auch nach der rund drei Jahre dauernden umfangreichen "Renovierung" mit Mitteln aus dem Stadtumbauprogramm. Seit 2017 wurden zwischen Greifswalder und Kniprodestraße Wege erneuert, Bäume, Büsche und Rosen gepflanzt, kleine Plätze mit Bänken angelegt, Mauern saniert und vieles mehr.

Der Park selbst, bis 1955 auf einem Trümmerberg entstanden, glich noch vor kurzem einer Wildnis, die überwiegend als Hundeauslauf genutzt wurde und meist nur Anwohner*innen bekannt war. Sie wurden schon 2014/15 auf mehreren Parkrundgängen im Zuge der Bürgerbeteiligung nach ihren Wünschen gefragt. Nicht verhandelbar war von Anfang an das Ziel, den Park mit der Hervorhebung der vorhandenen Eingänge attraktiver und zugänglicher zu machen. Wichtig waren den Bewohner*innen aus dem benachbarten Wohngebiet "Grüne Stadt" möglichst wenig Eingriffe in die Natur, mehr Barrierefreiheit und zusätzliche Spiel- und Sportmöglichkeiten.

Seit 2019 wurde nach und nach für alle sichtbar, wie gut dies nach den Plänen der Landschaftsarchitekt*innen des Büros Henningsen gelungen ist: Bucklige Asphaltwege wurden hell gepflastert, einige wenige zusätzliche Wege und auch eine neue Treppe angelegt, an vielen Stellen aber auch Schwellen und Barrieren abgebaut. Der Eingang an der Kniprodestraße mit Rosenpflanzungen und Pergola wurde gesäubert, repariert und neu bepflanzt.

Die beiden Spielplätze waren schon 2014 mit Stadtumbaumitteln aufgewertet worden. Nun ist auf dem oberen Spielplateau eine schon jetzt sehr beliebte Parkour-Anlage entstanden, auch die zusätzlichen Tischtennisplatten sind bei gutem Wetter immer belegt. Am Rand des Spielplatzes gibt es nun Picknickplätze, auf dem unteren Spielplatz kam eine Nestschaukel hinzu. Am Rundweg um die gründlich vom Aufwuchs befreite Liegewiese stehen für Sportbegeisterte neue Fitnessgeräte für Bauch und Rücken bereit, im hinteren Bereich in der Nähe der Kniprodestraße wird zurzeit ein Hundespielplatz angelegt, wo sich die Vierbeiner bald ungestört austoben dürfen. In den anderen Parkbereichen müssen Hunde angeleint bleiben. Von Liegewiesen und Spielplätzen sind sie grundsätzlich fernzuhalten.

Nach und nach wurden fast alle Wege und Flächen wieder geöffnet, doch noch sind neben dem Hundespielplatz weitere kleine Teilbereiche umzäunt. Eine feierliche Einweihung unter Beachtung der Corona-Regeln ist für den Sommer geplant. 

Zum Schutz der heranwachsenden Vegetation und der neuen Anlagen sollten Parkbesucher*innen die abgesperrten Flächen auf keinen Fall betreten. Den Nachtigallen und Füchsen ist es vermutlich egal; doch wer sich an die Regeln im Park hält und Rücksicht nimmt, leistet auch einen Beitrag zum Biotop- und Artenschutz und letztlich zum Klimaschutz für unsere Stadt. Dazu gehört auch, Müll mit nach Hause zu nehmen oder in die vorhandenen Müllbehälter zu entsorgen. Denn im Anton-Saefkow-Park sollen sich Menschen jeden Alters inmitten der gewachsenen Stadtnatur möglichst uneingeschränkt wohlfühlen.

Von: Anka Stahl

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