link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.
 link Fragen zum Coronavirus? Nutzen Sie auch den Chatbot Bobbi!
download Infoblatt: So reduzieren Sie das Infektionsrisiko / Reduce the risk of infection with the coronavirus! /
    Koronavirüs enfeksiyonu risklerini azaltalım! / Снизить риск заражения коронавирусом! / ! تقليل مخاطر العدوى بفيروس كورونا


     

 

Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Draufsicht Modell Ludloff Ludloff
Stadträtin Katrin Framke, Architekt Johannes Löbbert und Susanne Walter von der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung u. Wohnen (von links)
Laura Fogarasi-Ludloff mit Elise Moreau, Magdalena Nottrott und Maximilian Hinz aus ihrem Team
Befreundete Architekten und Teilnehmende am Wettbewerb begutachten die ausgestellten Entwürfe

Frankfurter Allee Nord: Erster Preis für ein freundliches „Lärmschutznest“ mit Öffnung in den Kiez

Ausstellung zum Architektur-Wettbewerb „Kita Gudrunstraße“ zeigte große Ideenvielfalt
Dezember 2019

Die Entscheidung des Preisgerichtes fiel am Ende einstimmig, obwohl dies gewiss nicht leicht war: Den 1. Preis im nichtoffenen Realisierungswettbewerb „Neubau der Kindertagesstätte Gudrunstraße" erhielt das Berliner Büro Ludloff Ludloff Architekten. Im Rahmen einer Ausstellung im Neuen Stadthaus war bis zum 12. Dezember Gelegenheit, den Siegerentwurf, aber auch die zahlreichen anderen Vorschläge genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Vernissage am 4. Dezember eröffnete im Namen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Verantwortliche für Wettbewerbe Susanne Walter. Katrin Framke vertrat als Stadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste das Bezirksamt Lichtenberg, das im April 2019 den Wettbewerb ausgelobt hatte. Als Mitglied des Preisgerichtes war es ihr wichtig, dass sich der Entwurf harmonisch in den gewachsenen Kiez einfügt und so eine breite Zustimmung in der Nachbarschaft finden kann. Wegen der klar gegliederten Holzfassade, der sanft ansteigenden Lärmschutzwand aus dem gleichen Material, der schönen Eingangssituation auf der Ecke Kriemhild-/Gudrunstraße und dem öffentlichen Spielplatz gegenüber dem Landschaftspark und dem Zentralfriedhof habe sie dem Entwurf von Ludloff Ludloff den Vorrang gegeben. Das Bezirksamt werde die nötigen Voraussetzungen für einen zügigen Bauablauf schaffen, denn Kindergartenplätze seien im Nibelungenviertel besonders rar, so Katrin Framke. Die neue Kita soll inklusive Grundstück rund 6,4 Mio. Euro kosten und wird zu 60 Prozent aus dem Programm Stadtumbau finanziert.

Architekt Johannes Löbbert erklärte als Vorsitzender Fachpreisrichter detailliert, worum es in diesem Wettbewerb ging und warum die meisten der eingereichten Modelle trotz der schwierigen Vorgaben gelungen seien. Das zu bebauende, dreieckige Grundstück sei mit 1.300 Quadratmetern recht klein, von Süden ist es hohen Lärm-Emissionen des Güterverkehrs ausgesetzt und solle dennoch für Familien offen bleiben. Auch die Vorschläge, die mit dem 2. und 3. Preis oder mit einer Anerkennung bedacht wurden, überzeugten die Jury durch mutige Schnitte, innovative Materialien, Sichtachsen und Formen. So hatten Bruno Fioretti Marquez (2. Preis) die gesamte Einrichtung als Wabenstruktur durchgeplant und W & V Architekten (3. Preis) sieben aufgefächerte Gartenhäuser vorgeschlagen.

Laura Fogarasi-Ludloff als Gewinnerin des Wettbewerbes dankte der Jury für das Vertrauen und ihren Kollegen von der Landschafts- und der technischen Fachplanung für die engagierte Mitarbeit. Sie habe bei der Konzeption ein freundliches, offenes „Lärmschutznest“ im Kopf gehabt. Ihr Büro hat bereits mit der Ausführungsplanung begonnen. Der erste Spatenstich kann voraussichtlich im Sommer 2020 gesetzt werden. 

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Projektinformationen

Logo Bundesministerium des Innern, für Bau und HeimatLogo StädtebauförderungLogo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung