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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Gelandet bei den Weltraumpiraten
Nestschaukel - beliebt bei den Kleinen
Labyrinth zum Klettern
Schöne Bänke, stabile Holzzäune für die Beete und eine dauerhafte Pflastermalerei
Das Spielgerät für die größeren Kinder

„Weltraumpiraten“ landen in Friedrichsfelde

Im Kiez an der Alfred-Kowalke-Straße wurde ein Spielplatz neu gestaltet
Oktober 2018

„Mehr als eine halbe Million Euro flossen an Fördermitteln aus dem Programm Stadtumbau nach Friedrichsfelde, um diese öffentliche Grünanlage herauszuputzen“, so Wilfried Nünthel, der zuständige Bezirksstadtrat aus Lichtenberg, bei der Eröffnung. Den aufgeregten Kindern bleiben die Münder offen wegen dieser, für sie unvorstellbar hohen Summe. Doch dann widmen sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem rot-weißen Band, das einige von ihnen gemeinsam mit dem hier sehr bekannten Bezirkspolitiker gleich durchschneiden werden. Die Scheren dürfen jene Kinder in die Hand nehmen, die vor einem Jahr an der Planung des neuen Spielplatzes beteiligt waren. Damals hatten Kita- und Schulkinder gemeinsam in der benachbarten Bürgermeister-Ziethen-Grundschule einen Tag gebastelt, gebaut, Ideen skizziert und diese anschließend in den Schulklassen zur Abstimmung gebracht.

Am 10. Oktober 2018 – nach einem Jahr Bauzeit – ist sie gelandet: die gewünschte „Raumstation“ – befahrbar sogar mit Rollstuhl, ausgestattet mit Mikrofon ins All, einer Buddel- und Picknick-Ecke, überdacht vom Planeten Saturn und geeignet für schöne Rollenspiele à la Enterprise. Schnell haben Kita- und Schulkinder nach dem Durchschneiden des Bandes auch die anderen Spielgeräte erobert: die unterschiedlichen Schaukeln, den großen Kletterturm, die Planeten-Balancierstrecke oder die Findlinge im hellen Buddelsand, die zum Hüpfen animieren und die Spielbereiche für die unterschiedlichen Altersgruppen trennen. Die Landschaftsarchitekten hutterreimann haben die Ideen der Kinder kreativ aufgenommen und vor allem wenig behandeltes Holz für die Spielgeräte verwendet. Kaum ein Balken oder Pfeiler, der gerade gewachsen oder im rechten Winkel angebracht ist. Für die Kinder ist dieses kleine Labyrinth eine schöne Herausforderung zum Klettern. Der komplett von hellem Sand bedeckte Spielplatz ist in seiner Nierenform erfreulicherweise von einer niedrigen, leuchtend blauen Einfassung aus weichem Kautschuk (EPDM) umschlossen.

Für den Bezirk liegt der eigentliche Gewinn in der Aufwertung des gesamten Areals, denn der Spielplatz ist Teil einer grünen Verbindung zwischen der belebten Alfred-Kowalke-Straße, den Innenhöfen der Hochhäuser und den beiden Schulen. Teil der Baumaßnahme waren nämlich auch die Wiederherstellung der Fußwege, das Aufstellen von Bänken, Papierkörben und Fahrradständern. Die Fußwege um die Spielfläche sind mit dem Planetensystem bemalt und durch schöne, einfache Holzzäune von den Grünflächen begrenzt. Die Nachbarschaft lobt indessen die neu gepflanzten Sträucher und Zierkirschen, die im Frühjahr den gut erhaltenen Baumbestand durch ihre Blütenpracht fabelhaft ergänzen werden. Bereits im kommenden Winter avancieren mit Sicherheit die beiden angehobenen Hügel zur Attraktion im Kiez, denn bei Schnee eignen sich diese bestens zum Rodeln und Rutschen. Doch bis dahin hat die stetig wachsende Kinderschar genug Zeit, all die liebevollen Details zu entdecken und neue Spielideen auszuprobieren.

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

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