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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Die gesamte Anlage muss zuerst abgetragen werden
Zur Baustartinformation vor Ort kamen rund 40 Interessierte
Die alten Becken werden in gleicher Art ersetzt

Abkühlung an der Karl-Marx-Allee: Im Juni 2019 kommt das Wasser zurück

Anfang August war Baubeginn für die Erneuerung eines Brunnens aus den 1970er-Jahren
August 2018

Trotz Baulärm an der Karl-Marx-Allee –  viele der Anwohner*innen freuen sich. Denn Anfang August startete die Wiederbelebung des Brunnens zwischen Andreas- und Koppenstraße im Gebiet Friedrichshain West. Aus Anlass des Baustarts trafen sich am 9. August rund 40 Interessierte mit den Verantwortlichen des Grünflächenamtes Friedrichshain-Kreuzberg und der Berliner Wasserbetriebe, um sich noch einmal über das Projekt zu informieren. Herr Schädel, Leiter des Fachbereichs Grünflächen, seine Bauleiterin, Frau Galenza, sowie Herr Meißner vom technischen Service der Berliner Wasserbetriebe erläuterten wie schon im vergangenen November das Projekt vor Ort und beantworteten Fragen. Frau Jahnke vom Stadtumbaumanagement der Planergemeinschaft moderierte die Veranstaltung unter freiem Himmel.

Bald nach der Wende war der Brunnen aus den 1970er-Jahren abgestellt worden, seitdem verfiel die Anlage mit den drei Becken vor dem langgestreckten Wohnblock zusehends. Der Bezirk war sich des Problems bewusst, doch das Geld für eine Lösung fehlte. Gut eine Million Euro Stadtumbaumittel stehen nun für eines der ersten Projekte im Gebiet Friedrichshain West zur Verfügung. Damit wird nicht nur der alte Brunnen komplett abgetragen und in der ursprünglichen Form neu aufgebaut, auch die Grünanlage wird gründlich überarbeitet, Bäume, Bänke und Mülleimer kommen hinzu.

Die Berliner Wasserbetriebe kümmern sich als Bauherr um die Errichtung und später auch den Betrieb und die Instandhaltung der modernen Brunnenanlage. Zurzeit türmt sich ein hoher Schuttberg auf; die vorhandenen Platten, Becken und Rohre sind nicht mehr verwendbar. 100 bis 150 Kubikmeter Erde müssen bis zu vier Meter tief ausgehoben werden, um die neuen Brunnenhäuser unterirdisch einzubauen. Anschließend werden die drei Becken vor Ort gegossen. Mitte Oktober sollen schon die Einfassungen fertig sein, eine erster Probebetrieb ist für Anfang Dezember geplant. Drei Pumpen sollen ein gleichmäßiges Sprühbild für die Fontänen bewirken. Auch der geschlossene Wasserkreislauf entspricht dem neuesten Stand der Technik.

Nach der langen Wartezeit soll es nun schnell gehen: Die feierliche Inbetriebnahme der erneuerten Brunnenanlage und der Grünfläche ist im Juni 2019 geplant. Falls dieser Sommer wieder so heiß wird, können sie sich auf Abkühlung vor der Haustür freuen.

Von: Anka Stahl

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