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Nachhaltige Erneuerung

Nachrichten-Archiv


Kulturforum Hellersdorf nach Sanierung und Modernisierung übergeben

Jugendkunstschule "Lin Jaldati" startet dort reguläre Kurse voraussichtlich im Januar

Dezember 2020

Im Bereich Kultur des Bezirks Marzahn-Hellersdorf gäbe es viel zu feiern, doch nach den coroanabedingt verschobenen Eröffnungsfeiern für den Musikschulbereich im Haus Babylon und die neue Bibliothek im Forum Kienberg ist auch das Kulturforum Hellersdorf Ende November vorerst ohne großes Fest übergeben worden. Das Team der Pädagogen, Künstlerinnen und Künstler der Jugendkunstschule unter der Leitung von Thomas Theuss bezieht nun bis Mitte Dezember das moderne Haus. Die neue Jugendkunstschule "Lin Jaldati" wird im Kulturforum ein breites Angebot für Kitagruppen, Schulklassen, Kinder und Jugendliche unterbreiten. Auch die bezirkliche Koordinatorin für kulturelle Bildung bezieht hier ihr Büro.

Rund 2,7 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau bzw. Nachhaltige Erneuerung wurden für die umfassende Sanierung und Modernisierung des Kulturforum seit Juni 2018 ausgegeben. Weil das Gebäude als letzter Jugendclub-Typ aus DDR-Zeiten historische Bedeutung hat, blieb die U-Form mit dem erhöhten Saalbau weitgehend erhalten. Der Architekt Walter Nauerschnig ließ jedoch im Einklang mit der umliegenden Bebauung eine helle Klinkerfassade vorsetzen, hinter der sich die nötige Wärmdämmung verbirgt. Gedämmt wurde auch das Dach. Dort brachte er eine lange Lichtfuge ein, die den Saal mit größtmöglicher natürlicher Beleuchtung versorgt. Frei liegende Versorgungsleitungen verleihen der offenen Dachkonstruktion ein leicht futuristisches, auf jeden Fall aber transparentes Aussehen.

Der Saal erhielt einen neuen Parkettschwingboden, die Kunstwerkstatt mit großen Fenstern und der Bewegungsraum mit Spiegelwänden wurden mit Akustikdecken ausgestattet. Sämtliche technischen Anlagen des 30 Jahre alten Hauses wurden erneuert. Der Einbau der Bühnentechnik ist für 2021 eingeplant. Der Garten wird im Frühjahr neu gestaltet. Barrierefreiheit besteht bereits jetzt auf allen Wegen ins Gebäude.

Das ist auch nötig, denn die regulären Kurse in der Jugendkunstschule "Lin Jaldati" werden nach aktuellem Stand am 4. Januar 2021 starten. Der alte Standort am Kummerower Ring soll zukünftig in Regie der Volkshochschule als Bildungsort entwickelt werden, wird aber auch weiterhin in Absprache durch Kurse der Jugendkunstschule genutzt, denn durch die steigenden Schülerzahlen im Bezirk und die wachsende Anzahl der Kitas steigt der Bedarf an kultureller Bildung überdurchschnittlich.

Das Veranstaltungsverbot für Kulturhäuser gilt mindestens bis Januar weiter und wird auch das Haus als Kulturort betreffen. Aktuell werden weder Konzerte noch Lesungen oder Ausstellungseröffnungen geplant. Trotz der widrigen Umstände wurde jedoch für die Kultur im Bezirk viel erreicht. Die Feierlichkeiten sollen natürlich nachgeholt werden. Im Falle des Kulturforums möglicherweise zum nächsten Tag der Städtebauförderung im Mai 2021. 

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