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Nachhaltige Erneuerung

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Erster Spatenstich für die neue Kita auf dem Bildungscampus Kastanie in Hellersdorf

Es entsteht ein ökologischer Holzbau mit Sonnenkollektoren, Gründach und Schafwolldämmung

September 2021

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf nutzt die Mittel der Städtebauförderung seit Jahren, um in Hellersdorf Nord den Bildungscampus Kastanie zu entwickeln. Dazu gehören u.a. die Filiale der Pusteblume-Grundschule, das Kinderforscher*­zentrum HELLEUM und das Familienhaus Kastanie.

Auf dem benachbarten Gelände des ehemaligen Stadtgutes errichtet die landeseigene Wohnungsgesellschaft GESOBAU zurzeit rund 1.500 Wohnungen, viele davon sind schon bezogen. Auch in den angrenzenden Bereichen wird rege gebaut.

Nun wird bis Ende 2023 auf dem Bildungscampus eine neue Kita für 120 Kinder errichtet – mit einem Mix aus Mitteln der Nachhaltigen Erneuerung, des Kita-Ausbauprogramms, dem SIWANA-Fonds des Landes, Mitteln des Kita-Eigenbetriebs NordOst sowie Geldern der GESOBAU auf Grundlage des städtebaulichen Vertrags. Hier werden sich alle treffen: die Bewohner:innen der Neubauten und die Familien, die schon länger hier leben.

Neben der Baustelle der Sportflächen für die Filiale der Pusteblume-Grundschule fanden sich am 15. September Gäste aus Politik und Verwaltung ein, um den Spatenstich für die Neubau-Kita am Havelländer Ring 46 zu feiern.

Die Kaufmännische Geschäftsleiterin des Kita-Eigenbetriebs Nordost, Katrin Dorgeist, begrüßte die Gäste, darunter Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, Bezirks­bürger­meisterin Dagmar Pohle, die Bezirks­stadträt:innen Juliane Witt und Gordon Lemm sowie Dr. Sandra Obermeyer als zuständige Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Diese Investition wirkt besonders nachhaltig – nicht nur was die Bildung der Jüngsten angeht. Auch die Planung für das Gebäude wird dem modernsten Standard in Sachen Klimaschutz und regenerativer Energien gerecht.

Das können die Kinder der zukünftigen Kita mit naturwissenschaftlichem Profil ab 2024 unmittelbar erfahren: In Kinderhöhe werden Fenster in den Wänden ausgespart, durch die man das Holzständerwerk mit der eingelagerten Schafwoll-Dämmung genau sehen kann.

Architekt Markus Landherr vom Büro LANDHERR Architekten und Ingenieure bedankte sich für die gute Zusammen­arbeit mit der Verwaltung und die besonders frühe Einbindung in die Bauleitplanung, die vieles an dem Projekt erleichtern.

Nach dem gemeinsamen Spatenstich informierten sich viele Gäste an den Bauplänen über den ökologischen Neubau: Die Photovoltaik-Anlage auf dem Gründach ergänzt die Fernwärme­versorgung; eine Lüftungsanlage für die Sanitärräume spart in Verbindung mit einem Wärmetauscher Heizenergie. Neben der Kita mit 12 Gruppen- und einem Mehrzweckraum wird das Haus im Erdgeschoss auch ein Familienzentrum beherbergen.

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Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

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