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Nachhaltige Erneuerung

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CHARLIE 13: Über bedarfsgerechte Planungen, moderne Kitas, Schulen und Treffpunkte im Charlottenburger Norden

Was gehört zur sozialen Infrastruktur?

August 2021

Einer der Gründe für die Ausweisung von Charlottenburg-Nord als Gebiet mit Förderbedarf waren Defizite in der sozialen Infrastruktur. Vier Jahre nach dem Senatsbeschluss über die Aufnahme in die Förderkulisse des Programms "Nachhaltige Erneuerung" sind die ersten Maßnahmen aus dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) bereits in Planung, im Bau oder in der Nutzung.

CHARLIE befragte Renate Bartsch aus der Stadtplanung zu den laufenden Vorhaben. Leserinnen und Leser erfahren, welche Abläufe bis zum Baubeginn notwendig sind. So sei es aufwändig, die Flächen daraufhin zu prüfen, für welche Bebauung sie sich eignen und wie das jeweilige Planungsrecht ausgestaltet werden muss. Renate Bartsch erläutert, welche Verwaltungen zu befragen sind und warum sie das Berliner Modell der Mehrfachnutzung für eine gute Idee hält.

In einem weiteren Schwerpunkt berichtet das Stadtteilmagazin in seiner 13. Ausgabe über die Kindergärten im Kiez. Nach 18 Monaten coronabedingtem Notbetrieb wurden alle Leitungen nach den spezifischen Profilen der Einrichtung befragt. Bei allen beeindruckt der hohe pädagogische Anspruch des Personals, den Kindern möglichst viele Freiräume zu gewähren, damit sie selbstbestimmt lernen können und gut auf die Schule vorbereitet sind.

Die Schulen haben in Charlottenburg-Nord – wie an vielen Orten der Stadt – Probleme, für alle Kinder Schulplätze bereitzustellen. Deshalb werden derzeit einstöckige Klassen-Container gegen zweistöckige ausgetauscht. Dies ist aber nur eine Zwischenlösung, denn beide Grundschulen sollen in einigen Jahren Mobilen Ergänzungsbauten bekommen. CHARLIE warf dazu einen Blick in die Berliner Schulbaugeschichte und erfuhr, dass es vor der aktuellen Schulbau-Offensive bereits mehrere Epochen gab, in denen viele Klassenräume in kurzer Zeit entstanden.

Da Bildung bekanntlich ein lebenslanger Prozess ist, besuchte CHARLIE zudem Orte der Erwachsenenbildung. Das im Rahmen des Förderprogramms Nachhaltige Erneuerung modernisierte Familienzentrum hat sich als Lerntreff einen guten Ruf erarbeitet. Mittlerweile nutzt es immer häufiger den benachbarten Volkspark für (Bildungs-)Veranstaltungen. Zu verdanken hat die Stadt die hohe Aufenthaltsqualität des Parks Erwin Barth, Berlins erstem Professor für Gartengestaltung. Diesem Mann mit seinem großen sozialen Gewissen widmet CHARLIE ein ausführliches Portrait.

Und – weil auch die Kultur im weiteren Sinne zur Infrastruktur zählt, lädt CHARLIE Berlinerinnen und Berliner am 11. und 12. September zum bundesweiten Tag der Orgel in die Kirchen ein und empfiehlt zahlreiche Führungen durch das UNESCO-Denkmal Siemensstadt.

Download CHARLIE, Ausgabe 3/2021, Herbst

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