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Nachhaltige Erneuerung

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Charlottenburger Norden: Ein Kletterwald begeistert Jung und Alt

Der erste Bauabschnitt für den Grünzug Popitzweg–Halemweg ist fertig

Juni 2021

Lange schon wurde dieser 23. Juni, der Tag der Eröffnung des Spielplatzes am U-Bhf. Halemweg, in Charlottenburg-Nord herbei gesehnt. Kein Wunder, denn viele Bewohnerinnen und Bewohner kommen hier täglich vorbei, wenn sie zum Einkaufen, zur Schule oder zur U-Bahn wollen. Sie hatten das Wachsen des Spielplatzes in den 9 Monaten Bauzeit mit Wohlwollen verfolgt. Dass es wegen Corona ein wenig länger dauerte, war kein Nachteil, sondern half den Pflanzen, richtig anzuwachsen. Das sahen auch die Eltern so und ein Vater bedankte sich sogar mit einem Pralinenkasten beim Bezirksamt und den Baufirmen. Viele Gäste aus der Nachbarschaft warteten gespannt auf den Beginn der Veranstaltung und begrüßten herzlich ihren Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und seinen Baustadtrat Oliver Schruoffeneger. Bevor diese den Platz zum Spielen freigaben, war es Pflicht und Kür von Verwaltung, Politik, Fachleuten aus Planung und Bau an diesem Tag Danke zu sagen. Schließlich war dies keine einfache Baustelle genau über dem U-Bahn-Tunnel.

So würdigte Dr. Sandra Obermeyer die gute Zusammenarbeit zwischen dem Senat als Geldgeber und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf als ausführende Behörde. Die Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen betonte, dass allein für diesen ersten und wichtigsten Bauabschnitt 1,1 Mio. Euro aus dem Förderprogramm aufgewendet wurden. Sie zeigte sich beeindruckt, dass der Spielplatz licht und leicht wirkt und so viel Abwechslung bietet.

Der Bezirksbürgermeister konnte sich dem Lob an die Verwaltung und die Baufirma nur anschließen. Eltern und Kinder beglückwünschte er zu diesem gelungenen Spielplatz. Er, der hier in der Nähe aufwuchs, hätte sich als Kind einen solchen Ort zum Spielen gewünscht und hofft nun, dass dieser möglichst lange so erhalten bleibt. Das war das Stichtwort für seinen Kollegen Oliver Schruoffeneger, denn der richtete das Augenmerk zudem auf die Nachhaltigkeit. Dass hier unbehandeltes Holz und rostfreier Stahl verbaut seien, und die robusten Steine aus dem Elbsandsteingebirge den Platz umrahmen, diene der Langlebigkeit des Platzes. Nun sei es auch eine Verpflichtung der Nachbarschaft, auf diese Grünfläche zu achten. Ganz konkret könnten sich die Familien beim künftigen Bürgergarten im 4. Bauabschnitt einbringen. Erste Gelegenheit dazu ist schon am 30. Juni, wenn die Aktionsgruppe das erste Mal im Stadtteilzentrum gegenüber tagt.

Als letzte Rednerin zog die Landschaftsarchitektin Regine Lechner noch einmal Bilanz. Sie begleitet den Prozess seit der Ideenfindung vor etwa drei Jahren und wird dies auch bis zur Fertigstellung des gesamten Grünzuges tun. Sie bedankte sich beim Büro stadt.menschen.berlin, das die Beteiligung der Kinder in den Kitas, der Schule und im Jugendclub organisiert hatte. Ebenso zollte sie der Gebietsbeauftragten Nadine Fehlert Respekt für ihre Ausdauer, sowie den vielen Anwohnerinnen und Anwohnern, die in mehreren Runden das Projekt durch ihre aktive Mitsprache entscheidend mitgeprägt haben.

Dann ergriff Reinhard Naumann noch einmal das Mikrofon und lud gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat einige Kinder dazu ein, das rote Seidenband mit ihnen durchzuschneiden. Als Andenken gab es kleine Stücke mit nach Hause. Doch an den Heimweg war an diesem Nachmittag lange nicht zu denken. Die Familien eroberten den Platz und strahlten mit der gerade wieder auftauchenden Sonne um die Wette.

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