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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Interkulturelles Zentrum Haus Babylon in Hellersdorf feierlich eingeweiht

Der Garten wird bis 2022 neu gestaltet

Juni 2021

Vor drei Jahren war Baustart; am 16. Juni 2021 konnte nun der erfolgreiche Abschluss von Sanierung und Umbau des interkulturellen Zentrums Haus Babylon in Hellersdorf gefeiert werden. Schon seit einiger Zeit sendet es an seinem Giebel die Botschaft von Toleranz und Respekt in das sich massiv wandelnde Quartier Alte Hellersdorfer Straße. Für respektvolle interkulturelle Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien zur Förderung von Demokratie, Toleranz und Kinderrechten steht der Betreiber Babel e.V. seit seiner Gründung 1992. 1996 bezog der gemeinnützige Verein das ehemalige Kitagebäude in der Stephan-Born-Straße, das allerdings nicht optimal für diese Arbeit ausgelegt war.

Vor allem dem Gründer und Vereinsvorsitzenden, Dr. Mekonnen Shiferaw, ist es zu verdanken, dass aus dem Typenbau ein barrierefreies und energetisch ertüchtigtes, attraktives Gebäude mit holzverkleidetem Sockel und Botschaft an der Wand wurde. Deshalb ging der Dank der beiden Bezirkspolitiker:innen Juliane Witt (Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management) und Gordon Lemm (Schule, Sport, Jugend und Familie) zuerst an Dr. Shiferaw. Sie bedankten sich auch bei den Mitarbeiter:innen des Hauses und den vielen Freiwilligen, bei den am Bau beteiligten Firmen, beim ebenfalls anwesenden Architekten Tiemo Klumpp vom Büro Numrich Albrecht Klumpp und nicht zuletzt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die für das Gebäude insgesamt rund 4,5 Mio. Euro aus den Förderprogrammen Stadtumbau und Nachhaltige Erneuerung inklusive EFRE-Mittel der EU zur Verfügung stellte.

Von der mit einer Pergola überdachten Caféterrasse beobachteten die Gäste der Einweihungsfeier das Programm auf der kleinen Bühne, unter ihnen die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, die als Freundin des Hauses der interkulturellen und antirassistischen Arbeit des Babel e. V. weiterhin viel Erfolg wünschte. Aufgeführt wurde Musik unterschiedlicher Stilrichtungen: Rap, ein klassisches Duett für Violine, Stücke für Balalaika, Akkordeon, Querflöte und eine arabische Nay.

Unter den Musiker:innen war Susanne Berger, die Leiterin der hiesigen Zweigstelle der Musikschule Hans Werner Henze. Die Musikschule bespielt im sanierten Haus Babylon zehn Räume und bietet Unterricht für alle Altersgruppen in 18 verschiedenen Instrumenten an. Gerade diese Zweigstelle in Hellersdorf sei besonders wichtig, um kulturelle Bildung für alle anzubieten, so Kulturstadträtin Juliane Witt. Sabine Antony, die Leiterin des Bereichs Städtebauförderung im Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf, freute sich über die gelungene Kombination von interkultureller Arbeit und Musikschule, denn Integration funktioniere besonders gut beim gemeinsamen Musizieren und auch Feiern.

Sie erinnerte auch an das Jugendbeteiligungsprojekt Chilling Dreams, denn eine der gemeinsam von Künstler:innen, Kindern und Jugendlichen hergestellten Chill-Oasen, der "Babelwald", steht im Garten von Haus Babylon. Der Garten wird in diesem und im nächsten Jahr mit weiteren Fördermitteln aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung umgestaltet. Diesem Thema war eine Plakatausstellung im Garten gewidmet. Der "Babelwald" wird natürlich in die neue Gestaltung einbezogen.

Zuvor ist zum Abschluss der Interkulturellen Woche am 24. September noch einmal ein großes Fest im Haus Babylon geplant. Die Feier ist gleichzeitig der Auftakt für das neue Quartiers­management­gebiet (QM) Alte Hellersdorfer Straße. Es wird wie das Fördergebiet der Nachhaltigen Erneuerung von Weeber+Partner, Büro für Stadtplanung und Sozialforschung, betreut. Sofern sich die Pandemie nicht wieder verschlimmert, sind dann alle Menschen aus dem Stadtteil eingeladen, gemeinsam das erneuerte Haus und den Start des Quartiersmanagements zu feiern.

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