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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Bauen für Menschen. Film und fotografische Werkschau zur Baukultur in Berlin

In der Dauerausstellung werden 140 Architekturprojekte aus 15 Jahren vorgestellt

Juni 2021

Berlin wächst. Um die vielen Herausforderungen der Metropole zu lösen, brauchen wir nachhaltige Architektur und eine Stadtplanung, die sich schon heute mit den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte auseinandersetzt: Wie kann die dichter bewohnte und stärker genutzte Stadt trotzdem Heimat für alle sein? Und wie wird sie beim Klimawandel vom Problem zur Lösung?

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen will dies im Rahmen einer Werkschau „Bauen für Menschen. Architektur für und mit Menschen in Berlin“ anhand von 140 Berliner Bauprojekten der letzten 15 Jahre zeigen. An den Projekten war die Senatsverwaltung in unterschiedlichen Rollen beteiligt, als Bauherrin, als genehmigende Behörde, als fachliche Beraterin.

Deutlich wird ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Nachhaltigkeit, nicht nur in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel, sondern auch in Bezug auf eine Stadt­entwicklung, in die Betroffene und Nutzergruppen von Anfang an einbezogen sind und ihre Interessen und Ideen einbringen können. Bauen für Menschen ist am erfolgreichsten durch das Bauen mit Menschen – diese Erkenntnis setzt sich immer mehr durch. Baukultur erfordert heute auch eine Kultur des Dialogs zwischen den Architekt:innen, Stadtplaner:innen, Verwaltung und Politik und der Stadtgesellschaft.

Die Ausstellung zeigt besonders gelungene Beispiele von Projekten der öffentlichen Hand, von privaten Investoren und von Baugruppen, Genossenschaften und Initiativen. Auch einige im Rahmen des Stadtumbaus (jetzt: Nachhaltige Erneuerung) geförderte Projekte sind in der Ausstellung vertreten: u.a. das Holzhaus im Gebiet Frankfurter Allee Nord und die Friedrichsfelder Betonoase, beides Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung im Bezirk Lichtenberg, die sich durch besondere Baustoffe und Architektur auszeichnen. Porträtiert wird außerdem die Konzert-Aula des Händel-Gymnasiums in Friedrichshain. Auch der Monumentenplatz vor dem Lokdepot in Schöneberg ist im Bild zu sehen.

„Wir wollen mit der Werkschau zeigen, wie in Berlin in den vergangenen Jahren nicht nur nachhaltige und lebenswerte, sondern auch ästhetisch ansprechende Architektur entstanden ist. Wir bauen schön! Die Werkschau ist ein eindrucksvolles Beweismittel. Vor allem aber wollen wir uns mit der Schau bei den zahlreichen Partnerinnen und Partnern bedanken, ohne die solche anspruchsvollen Bauprojekte nicht möglich sind “, sagt Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung Regula Lüscher. Ein besonderes Dankeschön geht an die Kuratorin der Ausstellung Barbara Hoidn und die Filmemacherin Sarah Sandring.

Die fotografische Werkschau ist dauerhaft in den öffentlichen Bereichen des Dienstgebäudes der Senatsverwaltung am Fehrbelliner Platz 4 in Wilmersdorf zu sehen. Für den Besuch ist eine vorherige Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit[at]sensw.berlin[.]de erforderlich. Das Tragen einer FFP-2-Maske ist Pflicht. Auch Gruppenbesuche von bis zu 10 Personen sind möglich.

Eine digitale Kurzversion ist unter https://www.stadtentwicklung.berlin.de/werkschau zu sehen.

Die Vernissage fand am 10. Juni online statt. Die Videoaufzeichnung ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=_Brc2Ub-oMM

Film "Bauen für Menschen" porträtiert 12 besondere Berliner Projekte

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher stellt im Film zur Ausstellung besondere Schlüsselprojekte vor. Dazu gehören die Europa-City, der neue U-Bahnhof Rotes Rathaus, die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und die Integrierte Sekundarschule Mahlsdorf als erste Schule in modularer Holzbauweise. Auch das Oberstufenzentrum Lise-Meitner-Schule und das integrative Bauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Blumengroßmarktes werden filmisch beleuchtet, letzteres als Projekt, bei dem die Grundstücksvergabe nicht nach Preis, sondern nach dem besten Konzept erfolgte.

Auf dem Gelände des Projekts "Haus der Statistik" spricht Regula Lüscher zusammen mit Staatssekretärin Wenke Christoph über die Zukunft der Stadtplanung. Hier sollen in Neubauten und vorhandenen Gebäuden u.a. 300 Wohnungen, das "Rathaus der Zukunft" für den Bezirk Mitte und viele soziale und künstlerische Nutzungen angesiedelt werden.

Von Anfang an forderten Akteure aus der Stadtgesellschaft die gemeinwohlorientierte Entwicklung dieses lange leerstehenden Filetstücks am Alexanderplatz. Sie sind nun zusammen mit dem Bezirk, der Senatsverwaltung, der Wohnungsgesellschaft WBM und vielen anderen in einem Werkstattverfahren an der städtebaulichen Planung beteiligt. Durch die vielen unterschiedlichen Akteure kann sich die berühmte Berliner Mischung aus Wohnen und Arbeiten, Urbanität und Natur neu entwickeln – ein Beispiel für kooperative Stadtentwicklung für viele Orte in Berlin, für das Bauen für und mit Menschen.

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