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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Film zum Campus für Demokratie und virtueller Rundgang durch das Lichtenberger Gebiet Frankfurter Allee Nord

Zoom-Konferenz am Tag der Städtebauförderung erörterte Entwicklungen im westlichen Fördergebiet

Mai 2021

Die Entwicklung des Campus für Demokratie auf dem ehemaligen Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR ist ein Schlüsselprojekt im Fördergebiet Frankfurter Allee Nord. Das früher hermetisch abgeriegelte, 7,6 Hektar umfassende Areal ist noch immer mit vielen Problemen, vor allem großem Leerstand, behaftet. Das biete jedoch auch die Chance, das Gebiet neu zu ordnen und als Erinnerungs- und Lernort für Demokratie zu nutzen, so Tom Sello, der Berliner Beauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur in einem Film der Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG, die vom Land Berlin mit dem Standortmanagement für das Areal beauftragt ist.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem lebendigen und funktionalen Demokratie-Campus ist der Beschluss des Bundestages, alle Dokumente der DDR-Parteien und Massenorganisationen zusammen mit den Akten des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) in einem neuen Archivzentrum des Bundesarchivs auf dem Gelände in Lichtenberg zu vereinen. 

In dem Film wird die historische Entwicklung skizziert und die Bauhistorische Studie vorgestellt, die 2020 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erarbeitet wurde. Sie bildet eine der Grundlagen für den weiteren Umgang mit diesem so wichtigen Ort, zu dem auch zahlreiche unter Denkmalschutz stehende Gebäude gehören. Zu Wort kommen in dem rund 20-minütigen Film neben Tom Sello auch Kevin Hönicke, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Stadtentwicklung in Lichtenberg, Dagmar Hovestädt, Sprecherin des BStU, Eckhard Hasler, Mitverfasser der Bauhistorischen Studie sowie Udo Dittfurth vom Standortmanagement Campus für Demokratie.

Download Bauhistorische Studie inklusive Stellungnahmen (PDF; 14,3 MB)

Virtueller Rundgang am Tag der Städtebauförderung

Als Alternative zu der ursprünglich geplanten Führung durch das westliche Fördergebiet, zu dem auch der Campus gehört, fand am 8. Mai 2021, dem Tag der Städtebauförderung, eine Video-Konferenz mit wichtigen Akteuren und Interessierten statt. Anhand eines digitalen Rundgangs stellte Markus Tegeler, der Gebietsbeauftragte von der STATTBAU GmbH, Projekte an folgenden sechs Stationen vor: Stefan-Heym-Platz, Rathauspark, Schule am Rathaus, Campus für Demokratie, HOWOGE Arena "Hans Zoschke" und Roedeliusplatz. Zu jeder Station ist ein kurzer Filmbeitrag verlinkt.

Auf der Seite der STATTBAU GmbH finden Sie den virtuellen Rundgang durch den westlichen Teil des Fördergebietes Frankfurter Allee Nord

Stadtrat Kevin Hönicke nahm an der Diskussion teil, die sich vor allem mit der für Fußgänger problematischen Verkehrssituation rund um den Roedeliusplatz beschäftigte. Hier wird nach der Neugestaltung des Kirchengeländes und der Fertigstellung des öffentlichen Spielplatzes im vergangenen Jahr nun die Normannenstraße im Norden umgestaltet und zugunsten einer Promenade verengt. Auch andere Knotenpunkte werden umgebaut. Für die Alfred- und die Schottstraße an der Ostseite des Platzes muss jedoch unter Beteiligung vieler Akteure, u.a. des FAN-Beirates, noch eine tragfähige Lösung gefunden werden.

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