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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Charlottenburger Norden: „Step by Step“ zu einem nachhaltigen Stadtteil

Das Bezirksamt informierte die Nachbarschaft über den Stand der Maßnahmen

Oktober 2020

Es war mit Sicherheit eine große Herausforderung, angesichts steigender Infektionszahlen am 7. Oktober diese Informationsveranstaltung zum Stand der Projekte im Fördergebiet in der Helmut-James-von-Moltke-Schule zu organisieren. Doch der Gebiets­beauftragten Nadine Fehlert und der Koordinatorin für den Stadtumbau im Charlottenburger Norden, Doris Leymann, war es wichtig, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es hinter den Kulissen tatsächlich voran geht.

Wie komplex die Umsetzung der Maßnahmen mitunter sein kann, wollten die Organisatorinnen auch personell untermauern. Deshalb waren neben dem Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, auch die Bezirksverwaltung mit ihren Fachbereichen Stadtplanung, Grünflächen sowie der Unteren Naturschutzbehörde vor Ort – wie auch mehrere Mitglieder der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) und des Abgeordnetenhauses. Mit etwa 30 Interessierten aus der Nachbarschaft saßen sie im genau vorgezeichneten Abstand in der Schulturnhalle und spürten, dass auch hier dringend saniert werden muss. Ab kommenden Jahr wird ein zusätzliches Unterrichtsgebäude entstehen, und die Sanierung der maroden Sporthalle ist ebenfalls in Sichtweite, so die Aussage der bezirklichen Schulverwaltung.

Das Publikum verfolgte mit großem Interesse den kurzen Projekt-Überblick von Nadine Fehlert. Mit Erleichterung konnte sie verkünden, dass für mehrere Vorhaben fast unbemerkt von der Öffentlichkeit Fortschritte zu vermelden sind – so beim Grünzug Halemweg-Popitzweg, wo Mitte Oktober die ersten Baufahrzeuge anrücken. Mehrfach war der Baubeginn wegen der parallelen Bauarbeiten am neuen U-Bahn-Eingang Halemweg verschoben worden. Mit einem Baustart in den nächsten Monaten rechnet der Bezirk ebenso am Spielplatz Klausingring. Auch das Wege- und Freiflächenkonzept geht in Kürze an den Start. Die Gäste kommentierten beides mit viel Zustimmung und baten darum, zeitnah in die Analyse mit einbezogen zu werden.

Mit viel Spannung erwartet wurde die Vorstellung des Siegerentwurfs zum Gutachterverfahren für das neue Gebietszentrum Halemweg. Das Büro Schulz-Granberg mit bbz Landschaftsarchitekten erläuterte in einem 20-minütigen Video die Hintergründe des Konzepts, das am 30. September einstimmig vom Gutachtergremium als das beste gekürt wurde. Im Video wurde deutlich, wie die Grundidee von der ersten bis zur dritten Phase weiter verfeinert wurde. Die klare Aufteilung in den urbanen Bereich (Straße und öffentliche Infrastruktur), in den grünen Raum (öffentliches und gemeinschaftliches Grün) und in das Areal für Wohnen überzeugte nun auch die Nachbarschaft. Mit Wohlwollen wurde registriert, dass zukünftig mehr Platz sein wird für Bildung, Kultur und Begegnung. Auch die gesundheitliche Versorgung könnte sich mit dem Gesundheitshaus spürbar verbessern.

Renate Bartsch, die vom Stadtplanungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf das Verfahren begleitet hatte, erklärte nach dem Film die Vorteile des präzisierten Entwurfs. Sie ging auf Nachfrage auch auf Kompromisse ein, die entstünden, wenn mehrere Bauherren verantwortlich sind und der verfügbare Raum begrenzt ist. Aus bezirklicher Sicht wäre es jedoch ein Meilenstein, wenn das Konzept tatsächlich eines Tages Realität würde. Bis dahin seien noch viele Absprachen in der Verwaltung, mit Bauherren und den Fördergebern nötig. Vor allem hänge der Zeitplan von der Fertigstellung der neuen Anna-Freud-Schule ab. 

Präsentation zu den Projekten des Stadtumbaus und der Nachhaltigen Erneuerung (PDF)

Die Präsentationen der beiden Teams zum städtebaulichen Konzept für das Zentrum Halemweg finden Sie bei den Dokumenten zum Projekt.

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