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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Siegerkonzept zum Zentrum Halemweg im Charlottenburger Norden steht fest

Kultur-, Bildungs- und soziale Einrichtungen werden am verkehrsberuhigten Halemweg gebündelt

Oktober 2020

Die Entscheidung, wie das zukünftige Gebietszentrum der Siedlung Jungfernheide aussehen könnte, fiel am 30. September 2020 einstimmig. Um die besten Ideen für die städtebauliche Gestaltung des Zentrums Halemweg zu finden, waren in einer 3. Phase des konkurrierenden Gutachterverfahrens zwei der ursprünglich vier Entwürfe weiter ausgearbeitet worden.

Der Siegerentwurf der Büroarbeitsgemeinschaft Studio Schulz Granberg mit bbz Landschaftsarchitekten verfolgt einen straßenbegleitenden Ansatz mit Konzentration der öffentlichen Einrichtungen entlang des Halemwegs. Er überzeugte die Jury unter anderem mit einem verkehrsberuhigten Halemweg, einer Grün-Aktiv-Zone mit Bolzplatz, Sport- und Freizeitangeboten und viel Freifläche für nachbarschaftliche Begegnung in den ruhigen Wohngehöften nach dem Leitbild „Urbanität light“.

Quadratisch zugeschnittene öffentliche Gebäude mit Hochpunkten sind das prägende Element am Halemweg. Das neue Bildungs- und Kulturzentrum mit vergrößerter Stadtteilbibliothek, Kiezgalerie mit Kunstgarten, Musik- und Volkshochschule findet gegenüber dem Nahversorgungs­zentrum seinen prominenten Platz. Es ist mit einem elfgeschossigen Wohnturm verbunden und erlaubt die flexible Mehrfachnutzung von Räumen. Weitere öffentliche Einrichtungen sowie Einkaufsmöglichkeiten am Halemweg bilden den Sockel für darüber liegende Wohnnutzungen, z.B. seniorengerechtes Wohnen und Wohnungen für Studierende.

Das Stadtteilzentrum soll an seinem jetzigen Standort einen Neubau erhalten. Im rückwärtigen Bereich ist eine eigene Freifläche für Nachbarschaftsaktivitäten im Übergang zu einer Spiellandschaft vorgesehen. Der Jugendclub soll in ein eigenes Gebäude mit einem neuen Bolzplatz gegenüber der Kirche ziehen. Das auf dem heutigen Parkplatz neu entstehende Gesundheitszentrum wurde seitens des Gesundheitsamtes begrüßt. Dort seien Angebote in Zusammenarbeit mit der Bibliothek, dem Stadtteilzentrum und dem Jugendclub denkbar, die in den bisherigen Räumlichkeiten nicht möglich waren.

Auch der Entwurf des Büros yellowz mit häffner jimenez betcke jarosch wurde durch die Obergutachter in der Diskussion gewürdigt. Das Grundkonzept des Entwurfes ist ebenso tragfähig, jedoch konnte der Entwurf im Detail die Jury nicht vollständig überzeugen.

Am 7. Oktober 2020 wurden auf einer Informationsveranstaltung in der Helmuth-James-von-Moltke-Grundschule die Entwürfe zusammen mit den anderen laufenden Maßnahmen des Förderprogramms Nachhaltige Erneuerung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nun müssen sich die politischen Vertreter mit dem Siegerentwurf in den Ausschüssen und der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) beschäftigen, um die notwendigen Weichenstellungen für die spätere Umsetzung vornehmen zu können. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger waren sich einig, dass die Entscheidung der Obergutachter in diesem städtebaulichem Gutachterverfahren erst den Auftakt bildet für den gemeinsamen langen und arbeitsreichen Weg zur Neugestaltung des Gebietszentrums in der Siedlung Jungfernheide.

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