link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


     

 

Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Fennpfuhl: Eine besondere Freifläche für eine besondere Kita

Feier zur Fertigstellung des neuen Gartens der Kita Zwergenparadies

Mai 2019

Kitaleiterin Sabine Günther ist überglücklich, das sagt sie in ihrer Rede zur Baufertigstellungsfeier der neuen Freiflächen ihrer Kita am 17. Mai in der Bernhard-Bästlein-Straße in Fennpfuhl. "Danke" steht auch auf einem Kuchen für die geladenen Gäste, darunter Dr. Sandra Obermeyer, die für den Stadtumbau zuständige Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Katrin Framke, Lichtenberger Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Gesundheit und Bürgerdienste sowie Katrin Dorgeist als kaufmännische Geschäftsleiterin des Kita Eigenbetriebes Nordost, des Kitaträgers. 

Seit 1989 ist Sabine Günther in dieser Kita. Gestartet als Vorschuleinrichtung für 56 behinderte Kinder, ist sie zu einer Integrationskita geworden, die 128 behinderte und nicht behinderte Kinder aus dem ganzen Stadtgebiet besuchen. Denn hier gibt es ausreichend therapeutisch-medizinische Begleitung für spezielle Bedürfnisse und einen ganz normalen Kitaalltag.

Um den Kindern im Außenbereich für spezielle Bedürfnisse angepasste Spielmöglichkeiten zu bieten, wurde der Kitagarten seit dem letzten Jahr mit 589.000 Euro komplett neu gestaltet. Die Mittel kamen vor allem aus dem Programm Stadtumbau sowie vom Eigenbetrieb. Der Förderverein steuerte Mittel für eine spezielle Schaukel bei. Neben Spielgeräten, Wegen und Beeten kam auch ein Container hinzu, wodurch im Gebäude Platz für einen neuen Bewegungsraum geschaffen wurde.

In der Ausschreibung überzeugte der Landschaftsarchitekt Jörg Hollricher die Auftraggeber, der schon häufig für den Eigenbetrieb die Außenanlagen gestaltet hat. Er schaffte es, den Garten so zu planen, dass fast alle Bereiche für alle Kinder zugänglich sind. Anstelle von Sand wird meist Holzhäcksel als Fallschutz eingesetzt. Sowohl das große Holzspielgerät als auch ein Trampolin und diverse Hochbeete sind mit dem Rollstuhl nutzbar. 

Während der Bauzeit besuchten die Kinder immer neue Spielplätze in der Umgebung, schauten aber auch den Bauleuten zu. Diese standen wie der Architekt in engem Kontakt mit den Erzieherinnen, sodass der Planung wichtige Details hinzugefügt werden konnten. Am Rand der Matsch- und Sandspielfläche stehen zum Beispiel zwei große Truhen für das Spielzeug mit Riegeln zum Offenhalten der Deckel. Auch Eltern und Kinder machten sich Gedanken. Auf ihren Wunsch geht zum Beispiel die Tribüne an einem vergrößerten Rodelhügel zurück, deren Sitzstufen aus den alten Gehwegplatten bestehen. 

Die Stufen sind voll besetzt, die Kinder warten auf den Auftritt von Clown Rosinchen. Zuvor hatten sie sich bei "Drums Alive" verausgabt, dabei wird gemeinsamen auf Pezzibällen getrommelt. Nach der Feier kehrt nun wieder der Alltag ein, mit vielen neuen Spielmöglichkeiten für alle.

Lesen Sie auch die Projektbeschreibung zu den neuen Außenanlagen der Kita Zwergenparadies

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Regelmäßig informiert

Logo Europäische UnionLogo Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und BauwesenLogo Städtebauförderung