link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


     

 

Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Fünf Varianten für den Lichtenberger Roedeliusplatz sind in einer Ausstellung zu sehen

Geben Sie Ihr Votum ab! Die Jury entscheidet am 20. Oktober

Oktober 2017

Der Roedeliusplatz wird trotz seiner großen Fläche kaum genutzt. Der bisher durch parkende Autos, Gitter und Überwucherung sowie die breiten Straßen abgeschottete Platz hat durch die Gebäudedenkmale der Kirche und des Amtsgerichts, die historische Anlage des Platzes und das grüne Umfeld das Potenzial, zu einem lebendigen Kieztreff zu werden. Mit zwei Projekten, die voraussichtlich ab 2018 umgesetzt werden, kann dies erreicht werden.

Das Bezirksamt Lichtenberg startete ein Gutachterverfahren mit fünf Planungsbüros, die ihre Konzepte am 10. Oktober im HolzHaus der Öffentlichkeit vorstellten. Beteiligt waren die Büros Werner Landschaftsarchitektur mit StaadtPlan Ingenieur GmbH, Hanke + Partner Landschaftsarchitekten mit Hoffmann-Leichter Ingenieur-Gesellschaft, Gruppe Planwerk, Topos mit LK ARGUS und die Freie Planungsgruppe Berlin.

In den fünf Präsentation spiegelte sich die Aufgabenstellung wieder, an der auch die Koptische Gemeinde mitgearbeitet hat. Ihr gehören das Platzgrundstück und die Kirche. Auch in der Jury wird sie, neben einem Bürgervertreter/einer Bürgervertreterin sowie Mitarbeitern des Bezirksamtes, vertreten sein. Gewünscht sind ein Spielplatz und ein Treffpunkt für die Gemeinde, der auch als Platz zum gemeinsamen Essen im Freien genutzt werden kann.

Hierfür wurden unterschiedliche Lösungen, teils mit langen Tischen und Bänken, vorgeschlagen. Die Wege sollen größtenteils den historischen Wegen folgen. Die Normannenstraße wollen alle Büros stark einengen, um hier einen Ort für Märkte und Feste zu erhalten. In der Alfredstraße könnte eine Fläche für eine Cafénutzung entstehen, zahlreiche Gehwegvorstreckungen und die Verkleinerung der Kurvenradien sind in allen Konzepten vorgesehen. Auch die Asphaltierung der Normannenstraße als Verbesserung für Radfahrer wurde mehrfach genannt. An der Südseite des Platzes soll der historische Schmuckplatz wieder hervorgehoben werden und auch der Verkehr in der Straße vor dem Amtsgericht soll stark beruhigt werden.

Vom 10. bis 17. Oktober sind die eingereichten Entwürfe im HolzHaus ausgestellt. Hier haben die Gäste die Möglichkeit, ein Votum für ihren favorisierten Entwurf abzugeben. Eine Jury wird am 20. Oktober über das beste Konzept entscheiden.

Finanziert wird die Umgestaltung von 2018 bis 2020 aus Mitteln des Stadtumbaus und aus Sanierungsmitteln des Bezirks Lichtenberg. Auch die Konzeptionsphase wurde durch Stadtumbaumittel ermöglicht. Unter anderen diskutierten interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der 9. FAN-Konferenz über die Umgestaltung.

Noch bis 17.10. Ausstellung der Entwürfe

HolzHaus
Gotlindestraße 38
10365 Berlin

Geöffnet
Di bis Fr 14 bis 19 Uhr
Sa 12 bis 18 Uhr

Link zu den Konzepten der fünf Gutacher

Projektinformationen

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Regelmäßig informiert

Logo Europäische UnionLogo Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und BauwesenLogo Städtebauförderung