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Nachhaltige Erneuerung

Aktuelles


Wettbewerb zum Urbanen Zentrum Neu-Hohenschönhausen entschieden

Digitale Ausstellung bis 31. Dezember

Dezember 2021

Der städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb für das Urbane Zentrum Neu-Hohenschönhausen wurde am 23. November 2021 entschieden. Der erste Preis ging an den Gemeinschafts­entwurf der Büros „superwien urbanism zt gmbh“ aus Wien und „studio boden Landscape Architecture + Urban Design“ aus Graz. Er soll als Grundlage für die weitere Entwicklung des Zentrums dienen.

Der zweiphasige Wettbewerb war im Mai 2021 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg ausgelobt worden. Nach der ersten Phase filterte das Preisgericht im Sommer aus 26 eingereichten Arbeiten zwölf viel­versprechende Konzepte heraus. Die Ausgewählten widmeten sich anschließend noch einmal vertiefend der Aufgabe. In der Jury saßen Expertinnen und Experten des Städtebaus, der Architektur und der Landschaftsarchitektur sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltungen und Fachämter.

Der zweite Platz im Wettbewerb ging an das Studio Schultz Granberg in Zusammenarbeit mit dem Büro bbz Landschaftsarchitekten gmbh bdla, beide aus Berlin. Ferner wurden drei Anerkennungen ausgesprochen. Die Preissumme beträgt insgesamt 96.000 Euro.

Der Abteilungsleiter für Städtebau und Projekte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Manfred Kühne, erläuterte dazu: „Nach 30 Jahren haben wir die Chance und gleichzeitig die Herausforderung, das Zentrum einer Großsiedlung aus den 1980er-Jahren neu zu gestalten .... Das ausgewählte Konzept überzeugt durch visionäre Ideen zur Mobilitätswende, zu neuen Gebäudetypen sowie innovativen Wohn- und Lebensformen.“

Die Berliner Architektin und Preisgerichtsvorsitzende Ulrike Lauber überzeugten das hohe Identitätspotenzial und das Zusammenspiel von Blockbebauung und schlanken Hochhäusern mit über 500 Wohnungen und vielfältigen gewerblichen Angeboten. Wesentlich war für das Preisgericht laut Ulrike Lauber auch die hochwertige Freiraumgestaltung. Sie umfasst den neu gefassten Brunnenplatz mit Kultur- und Bildungszentrum und neuer Markthalle, einen Boulevard vom Prerower Platz zum Bahnhof Hohenschönhausen sowie die Aufwertung des Grünraums entlang der Falkenberger Chaussee.

Lichtenbergs Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Jurymitglied Kevin Hönicke berichtete, dieser Beitrag sei auch bei den Bürgerinnen und Bürgern gut angekommen. Sie hatten am 21. und 22. November Gelegenheit, sich im Vorfeld der Entscheidung im Rahmen einer anonymen Ausstellung im Neuen Stadthaus sowie online über die Einreichungen der 2. Wettbewerbsphase zu informieren und schriftlich Kommentare einzureichen. 

Die erneute Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge der 2. Phase erfolgt pandemiebedingt zunächst digital bis 31. Dezember 2021 unter https://urbanes-zentrum-nhsh.berlin.de/wettbewerbsbeitraege. Dort finden Sie auch die vollständige Dokumentation inklusive des Preisgerichtsprotokolls. Die Eröffnung der Ausstellung und Preisverleihung der prämierten Arbeiten fand am 16. Dezember als Videokonferenz statt. Die Aufzeichnung des Livestreams ist auf dem Youtube-Channel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu sehen unter https://www.youtube.com/watch?v=WIvzlrVkTxs.

Im Frühjahr 2022 werden die Arbeiten in einer Ausstellung vor Ort in Neu-Hohenschönhausen gezeigt. Über Details informieren wir rechtzeitig.

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