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Nachhaltige Erneuerung

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Kinder und Jugendliche lieferten Ideen für die Außenanlagen des comX im Märkischen Viertel

Das kommunale Freizeit- und Beratungszentrum ist ein wichtiger Treffpunkt

September 2021

Das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum comX im Märkischen Viertel wurde in den letzten Jahren umfassend energetisch saniert. Die Freiflächen der wichtigen kommunalen Freizeit- und Beratungseinrichtung sollen nach Abschluss der Arbeiten am Gebäude neu gestaltet werden.

Die Jugendlichen nutzen zurzeit vor allem die großen Terrassen am Gebäude als Sportfläche. Der weitläufige, baumbestandene Bereich im hinteren Teil des Grundstücks birgt großes Potential, aktuell gibt es dort aber nur wenige, veraltete Spielgeräte. Auch Sitzgelegenheiten fehlen. Ziele der Neugestaltung sind ein leichter Zugang für mobilitätseingeschränkte Menschen, eine bessere Strukturierung sowie vielfältige neue Angebote nach den Vorstellungen der Kinder, Jugendlichen und Pädagog:innen.

Um deren Ideen zu sammeln, lud das Bezirksamt Reinickendorf zusammen mit der Gebietsbeauftragten S.T.E.R.N. GmbH und dem mit der Planung beauftragten Büro Keil Landschaftsarchitekten Kinder und Jugendliche in den Sommerferien zu getrennten Workshops ein. 

So wurden Ideen zusammengetragen und weiterentwickelt und schließlich das Gelände vermessen, um die Durchführbarkeit von Ideen für Sportangebote zu prüfen. Dazu gab es jeweils eine Erinnerungsurkunde und Obst für die Teilnehmenden, unter denen auch Kinder und Jugendliche der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete waren.

Zusätzlich wurde auf der Internetseite des comX und im Gebäude ein Fragebogen bereitgestellt. Auch auf der Plattform mein.Berlin.de wurden Ideen gesammelt. Insgesamt beteiligten sich 61 Personen, davon 41 Kinder und Jugendliche, an der Entwicklung eines Konzepts für die Freiräume des comX.

Am 1. September 2021 fand schließlich eine Präsentation für die Kinder und Jugendlichen vor Ort statt. Zuvor hatten die anderen Planungsbeteiligten, wie das Stadtplanungsamt, das Straßen- und Grünflächenamt und das Jugendamt, ihre Einschätzungen zum Vorentwurf des Landschaftsarchitekten Utz-Rainer Keil übermittelt.

Nicht in den Entwurf passen u.a. eine Seilbahn oder eine Skaterbahn. Der vielfach gewünschte Bolzplatz, ein Basketballkorb, eine Wand zum Sprayen, Trampoline, eine kleine Bühne, diverse Chillecken, eine Calisthenics­(Kraftsport­)-Anlage, eine Hängematte und noch vieles mehr sind jedoch eingeplant, was bei den Kindern und Jugendlichen auf große Begeisterung stieß. Im nächsten Jahr wird die Umgestaltung voraussichtlich mit einem ersten Bauabschnitt starten.

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